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Nachts im Museum 3: Das geheimnisvolle Grabmal
Nachts im Museum 3: Das geheimnisvolle Grabmal
© 20th Century Fox

Kritik: Nachts im Museum 3: Das geheimnisvolle Grabmal (2014)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

"Nachts im Museum 3" ist die zweite Fortsetzung des erfolgreichen Erstlings von 2006, erneut inszeniert von Shawn Levy ("Real Steel"). Levy führte auch bei der Fortsetzung von 2009 Regie. Wie schon beim zweiten Teil ist der Film eigentlich nicht viel mehr als ein lauer Aufguss des Erfolgsrezepts von 2006, als die Ausstellungs-Stücke zum ersten Mal lebendig wurden und der Film vor allem mit phantastischen, neuartigen Effekten überzeugte. Die Effekte sind auch im dritten Teil über jeden Zweifel erhaben und einige Gags zünden tatsächlich, mehr als durchwachsene Komödien-Unterhaltung bietet der Film jedoch leider nicht, da man alles schon mal gesehen hat. Der Film wird weniger aufgrund seiner Qualität als vielmehr aus dem Grund in die Filmgeschichte eingehen, da es der letzte Film von Komiker-Legende Robin Williams ist.

Das Komödien-Genre erfindet "Nachts im Museum 3" wie schon der direkte Vorgänger bei Weitem nicht neu. Wer 2006 aber an den gelungenen CGI-Animationen und dem Chaos, in das Wärter Larry immer wieder stolpert, seinen Spaß hatte, kommt mit großer Wahrscheinlichkeit aber auch hier wieder auf seine Kosten. Der Spaß geht dabei weitestgehend auf Nummer sicher und bietet hinsichtlich seines Humors die gewohnte Mischung aus actiongeladenem, körperbetontem Slapstick und launigem Wortwitz. Das alles hat man 2006 natürlich schon einmal - und vor allem wesentlich frischer - vorgesetzt bekommen.

Dafür, dass Fans des Franchises wieder in Scharen in die Kinos stürmen werden, sorgt der Umstand, dass alle bekannten und beliebten Figuren der ersten Filme wieder mit von der Partie sind: vom brachialen Attila dem Hunnen bis hin zu Robin Williams als Ex-Präsident Teddy Roosevelt, der in jedem Fall für den ein oder anderen Schmunzler gut ist. Gelungen sind weitestgehend die neuen Figuren, vor allem der nimmermüde Sir Lancelot, der sich mit allem und jedem anlegt. Dessen Auseinandersetzung mit einem riesigen Dino-Skelett gehört zu den tricktechnischen wie komödiantischen Höhepunkten eines durch und durch mittelmäßigen Films.

Fazit: Schnöder, unnötiger Abklatsch des alten Erfolgsrezeptes, der nur mit einigen neuen Figuren und den altbekannten Gags punkten kann.




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