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Point Break (2015)

US-Action-Abenteuer: Ein junger FBI-Agent infiltriert eine Gruppe von Extremsportlern, die im Verdacht steht für eine Serie von wahnwitzigen Anschlägen auf die Finanzwelt verantwortlich zu sein.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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Johnny Utah ist ein ehemaliger Extremsportler, der nachdem er direkt miterlebt hat, wie ein guter Freund tödlich verunglückt ist, seinem bisherigen Lebensinhalt abschwört. Auf der Suche nach einem neuen Kick bewirbt er sich beim FBI, wo ihm zunächst mit starker Skepsis begegnet wird. Nachdem Johnny jedoch seine steile These vorlegt, dass sich hinter einem Raubüberfall, bei dem das erbeutete Geld anschließend über den Armen von Mumbay in die Luft gestreut wird und einem anderem, bei dem es später über den Slums von Mexiko City Dollars regnet, ein dieselbe Gruppe verbergen könnte, bekommt er eine Chance. Johnny erweitert seine These noch um den Gedanken, dass das eigentliche Ziel der humorvollen Verbrecher nicht das Geld, sondern das Bezwingen "der Acht" sei. Bei jener handelt es sich um ein schier unmögliches Projekt das Extremsport und Mystizismus zu einer bisher nie dagewesenen neuen Einheit verbinden soll. Das Bezwingen der Acht würde dem großen Bezwinger unsterblichen Ruhm sichern und als Nebeneffekt das aus den Fugen geratene Gleichgewicht der Erde wieder ins Lot bringen. Leider kann der Extremsport-Guru, der "die Acht" ins Leben gerufen hat, nicht selbst davon berichten, wie es sich anfühlt, wenn man alle acht Stufen bis zur sportiven Erleuchtung gemeistert hat, da er selbst schon bei der dritten Stufe das Zeitliche gesegnet hat.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Hola die Waldfee! - Solch eine geballte Ladung an massiven Unsinn, wie in "Point Break" wird einem nur selten in ein und demselben Film serviert! Die extrem krude Mischung aus Ex-Extremsport-FBI-Agent gegen Extremsport treibende New Age Hippies mit starkem Hang zur kernigen männlichen Verbrüderung mag vielleicht noch anno 1991 funktioniert haben, als das Original zu "Point Break" unter dem Titel "Gefährliche Brandung" in unsere Kinos kam. Aber damals hießen die Hauptdarsteller auch Keanu Reeves und Patrick Swayze und nicht Luke Bracey und Edgar Ramirez. Regie führte beim Original übrigens keine Geringere, als die oscargekrönte Kathryn Bigelow ("Strange Days", Zero Dark Thierty"). Das Remake stammt dahingegen von einem gewissen Ericson Core ("Invincible", 2006), der gleich auch noch die Kamera in die Hand genommen hat.

Letzteres dürfte die größere Herausforderung in diesem Event-Film gewesen sein, dessen fadenscheinige und zudem auch noch extrem verquaste Handlung nur das Feigenblatt auf dem vor Muskelmasse und Testosteron strotzendem Herzstück von "Point Break" ist: Denn Im Kern ist der Film eine bloße Aneinanderreihung an unglaublich waghalsigen Stuntszenen in 3D. Letztere sind allerdings tatsächlich derart spektakulär und bisher ungesehen, dass "Point Break" auf seine Art letzten Endes doch ein echtes Ereignis ist. Wenn die verrückten Extremsport-Hippies auf Surfbrettern brettern und auf Snowboards fast senkrechte felsige Abhänge runterknacken, bleibt kein Auge trocken und so manches Herz fast stehen. Hinzu kommen unglaubliche Wingsuit-Fliegereien durch enge Felsspalten und halsbrecherische Freeclimbing-Kunststücke, bei denen einem in 3D schon ein wenig übel werden kann.

Fazit: "Point Break" bietet genau die Art von rasanten Vergnügen, für das man ansonsten ins IMAX-Kino gehen würde unter dem Deckmantel eines "richtigen" Films, der jedoch nur sehr bedingt ein solcher ist.
Ein Vergnügen ist das aber trotzdem irgendwie.




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Land: USA
Jahr: 2015
Genre: Action, Krimi
Länge: 114 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 21.01.2016
Regie: Ericson Core
Darsteller: Teresa Palmer als Tyler, Édgar Ramírez als Bodhi, Luke Bracey als Johnny Utah
Verleih: Concorde

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