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Der Kleine Rabe Socke 3 - Suche nach dem verlorenen Schatz
Der Kleine Rabe Socke 3 - Suche nach dem verlorenen Schatz
© Universum Film

Kritik: Der Kleine Rabe Socke 3 - Suche nach dem verlorenen Schatz (2019)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5

Der kleine Rabe Socke gehört zu den beliebtesten Trickfilm- und Kinderbuchfiguren in Deutschland. 1996 von der Illustratorin Annet Rudolph für ein Bilderbuch geschaffen, existieren heute dutzende Bilder-, Lern-, Schul und Malbücher mit dem niedlichen Raben. Daneben existieren eine Zeichentrickserie und Kinofilme. Die "Suche nach dem verlorenen Schatz" ist der bislang dritte Langfilm, nachdem bereits 2012 und 2015 zwei Filme erfolgreich im Kino liefen.

Wie schon die ersten beiden Produktionen mit dem "frechsten Raben der Welt" steckt auch dieses Werk voller kluger, pädagogisch wertvoller Botschaften. Es sind Botschaften, die Vorschulkinder nicht überfordern und auf ebenso kluge wie unterhaltsame Weise präsentiert werden. Inhaltlich und thematisch geht es in der "Suche nach dem verlorenen Schatz" vor allem um Freundschaft, (Selbst-)Vertrauen, den Glauben an sich selbst, Stärken und Schwächen sowie große Träume.

Einen solchen hat auch Socke: Er träumt schon lange davon, einmal König zu sein und phantasiert sich bereits ein neues, sorgenfreies Leben nach dem Fund des Schatzes zusammen ("Langeweile ist dann verboten", "Ich nenn‘ mich König Socke"). Bis es aber so weit ist (und ganz zum Schluss eine lange verschollene Figur wieder auftaucht), müssen Socke und seine Gefährten einige waghalsige Abenteuer überstehen. Diese sind nie zu aufregend oder übertrieben rasant in Szene gesetzt sondern erweisen sich – für die Kernzielgruppe der Vier- bis Achtjährigen – jederzeit als behutsam inszenierte, stimmige sowie abwechslungsreiche Nebenhandlungen und Ereignisse.

Dabei bekommt es Socke nicht zuletzt mit den Gefahren der Natur zu tun (einem reißenden Fluss, einem hohen Berg u.a.). Visuell ist der Film sehr simpel und klar gehalten, die Animationen und Effekte lenken auf diese Weise nicht vom Inhalt bzw. den Geschehnissen ab. Ein großer Gewinn für den Film ist Jan Delay, der als Stimme von Rabe Socke fungiert. Mit viel Temperament und Leidenschaft erweckt er die sympathische Hauptfigur mit der rot-weiß-geringelten Socke zum Leben.

Fazit: Vergnüglich-spaßiger, kindgerechter Mix aus Abenteuer- und Animationsfilm – feinsinnig inszeniert und liebevoll umgesetzt.




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