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Dieter Hallervorden (82)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 05. September 1935 in Dessau, Deutschland
Name: Dieter Jürgen Hallervorden
Alias: Didi
Größe: 178 cm

Deutscher Filmpreis 2014
Sein letztes Rennen
Sein letztes Rennen
+Beste darstellerische Leistung (männliche Hauptrolle)
2013


Bildergalerie

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Biographie

Spätestens mit seinen Erfolgen in Kilian Riedhofs SEIN LETZTES RENNEN und in Til Schweigers HONIG IM KOPF hat Comedy-Legende Dieter Hallervorden ein breites Publikum auch als Charakterdarsteller überzeugt.

Dieter Hallervorden, 1935 in Dessau geboren, studierte Romanistik, Publizistik und Theaterwissenschaften. Mit 22 Jahren verließ er die damalige DDR, nahm Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig und bekam sein erstes Engagement an der Westberliner "Tribüne". 1960 gründete er das Kabarett "Die Wühlmäuse", dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist. Sein Kinodebüt gab Hallervorden mit einem kleinen Auftritt in Fritz Langs DIE 1000 AUGEN DES DR. MABUSE (1960).

Von Ende der 1960er Jahre an war Hallervorden immer häufiger in TV- und Kinoproduktionen zu sehen. Eine seiner bis heute berühmtesten Rollen spielte Dieter Hallervorden 1970 als Killer in Wolfang Menges Mediensatire "Das Millionenspiel". Neben weiteren dramatischen Rollen, etwa in der "Tatort"-Folge "Rattennest" (1972) und dem Thriller "Der Springteufel" (1974), etablierte sich Dieter Hallervorden mit der Reihe "Abramakabra" (1972) als Komiker und Satiriker.

Der große Durchbruch gelang ihm 1975 mit der Slapstick-Show "Nonstop Nonsens", die bis 1980 lief und Kultstatus erlangte – genauso wie seine Comedy-Figur "Didi", die in den 80er Jahren die Leinwände eroberte: Mit zehn Filmen wie DIDI – DER DOPPELGÄNGER (1984) oder DIDI – UND DIE RACHE DER ENTERBTEN (1986) landete Dieter Hallervorden Kinohits. Im Fernsehen folgten ab 1985 die Serie "Die Nervensäge" und "Die Didi-Show". 1992 kehrte Dieter Hallervorden mit der "Spottschau", die er mit seiner Firma "Halliwood" selbst produzierte, und mit "Hallervordens Spott-Light" (1994–2003) zum politischen Kabarett zurück. 2001 rief er das Berliner Kleinkunstfestival ins Leben. Daneben ging er mit SoloProgrammen wie "Mit dem Gesicht…" (2004) erfolgreich auf Deutschland-Tournee.

Jüngst war Dieter Hallervorden mit seinem aktuellen Programm "Stationen eines Komödianten" zu erleben, das zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum entstand. Im Jahr 2005 veröffentlichte er anlässlich seines 70. Geburtstags einen autobiographischen Blick zurück nach vorn unter dem Titel "Wer immer schmunzelnd sich bemüht…". 2009 übernahm Dieter Hallervorden zudem das traditionsreiche Schlosspark Theater in Berlin, wo er im Herbst 2013 in dem Zwei-Personen-Stück "Die Socken" wieder selbst auf der Bühne stand. Ende November 2013 spielte er dort in einer Neuinszenierung von Neil Simons "Sonny Boys".

Im Laufe seiner Karriere wurde Dieter Hallervorden mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Bambi (1981), dem Telestar (1996), dem Kabarettpreis der Stadt Bernburg (2001), dem Bayerischen Kabarettpreis (2005), dem Goldenen Vorhang (als beliebtester Theaterschauspieler der Jahre 2009, 2011 und 2012), vierfach mit der "Goldene ComedyFalle", dem Prix Pantheon (2009), dem B.Z.-Kulturpreis (2009), dem Steiger-Award (2009), sowie 2013 mit der Goldene Kamera für sein Lebenswerk. 2012 erhielt er den Verdienstorden des Landes Berlin, zudem ist Dieter Hallervorden Ehrenmitglied im Verein Deutsche Sprache e.V. Für HONIG IM KOPF, dem mit über sieben Millionen Zuschauern erfolgreichsten Kinofilm des Jahres 2014 in Deutschland, wurde er mit dem Ernst-LubitschPreis 2015 ausgezeichnet.



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