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Vorschau US-Kinowochenende: "Ted" kommt schon wieder

Aber es reicht wohl nicht zur Spitze

Zwei Produktionen mit Männernamen als Titel und zwei Tieren (einer davon aus Plüsch) stellen sich heute in Nordamerika den Giganten "Inside Out" ("Alles steht Kopf") und "Jurassic World" in den Weg. Aber da enden die Gemeinsamkeiten auch schon: "Ted 2" ist die Fortsetzung der Erfolgskomödie um einen sprechenden Teddybären für Erwachsene, "Max" ein Abenteuerfilm über einen militärischen Rettungshund in Afghanistan für die (fast) ganze Familie.

Dabei hat nur "Ted 2" eine realistische Chance, um die Spitze mitzumischen. Dank des Riesenerfolgs des ersten Teils vor drei Jahren, als die Universal Pictures-Komödie überraschend rund 550 Millionen Dollar weltweit einspielte, ist "Ted" eine Marke - und Mark Wahlberg und "Ted"-Macher und Stimmenverleiher Seth McFarlane bekannte und beliebte Schauspieler. Die ersten Kritiken sind gemischt: Wer mehr vom Gleichen wolle, werde gut bedient, meinen die Rezensenten. Wer aber juvenilem Toilettenhumor nichts abgewinnen könne, der solle sich auch weiterhin fernhalten. Wegen der extrem starken Konkurrenz könnte es aber sein, dass "Ted 2", für den um die 50 Millionen Dollar am Premierenwochenende vorausgesagt werden (das Original war mit 54 Millionen Dollar gestartet) und der mit 3442 Kopien startet, die Spitze verfehlt.

"Jurassic World", dem man inzwischen zutraut, "Titanic" als zweiterfolgreichsten Streifen aller Zeiten in Nordamerika hinter "Avatar" abzulösen, sowie der grandios gestartete Pixar-Animationsfilm "Inside Out" trauen Branchenkenner noch genügend Zugkraft zu, um sich mit jeweils annähernd 60 Millionen Dollar noch vor "Ted 2" zu halten.

"Max" wird derweil mit prognostizierten 8 Millionen Dollar das Treppchen komplett verfehlen. Zum Einen sind die Kritiken nur gemischt: Das unzusammenhängende und manipulative Drehbuch reiße ein, was die talentierten Nachwuchsdarsteller und die Tiere aufbauten. Zudem könnten die Gewaltdarstellungen Eltern davon abhalten, mit ihren Kindern vor einer der 2855 Leinwände mit der Warner Brothers-Produktion Platz zu nehmen - und stattdessen lieber mit "Inside Out" auf Nummer sicher zu gehen.



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