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Directors Guild of America
Directors Guild of America
© DGA

Directors Guild of America ignoriert Todd Haynes und "Carol"

Keine Überraschungen bei Nominierungen

Keine Überraschungen hat es bei den Nominierungen der Directors Guild of America für ihre Jahresbesten gegeben - und doch einen großen Verlierer. Die Regisseurs-Vereinigung bestimmte mit Tom McCarthy für "Spotlight", Adam McKay für "The Big Short", George Miller für "Mad Max: Fury Road", Ridley Scott für "The Martian" und "Oscar"- und Golden Globe-Preisträger Alejandro Inarritu für "The Revenant" erwartete Namen. Für Scott ist es nach "Thelma and Louise", "Gladiator" und "Black Hawk Down" seine vierte und für Inarritu nach "Babel" und "Birdman" die dritte Nominierung; die anderen drei Filmemacher sind zum ersten Mal genannt.

Fünf ist aber einer zu wenig, und so haben die "Oscar"-Hoffnungen für Todd Haynes und dessen "Carol" nach der Golden Globes-Pleite, wo das Drama trotz fünf Nominierungen leer ausging, einen weiteren heftigen Dämpfer erhalten.

Bisher gibt es keinen klaren "Oscar"-Favoriten. Die einzigen Filme, die sowohl Nominierungen von den Produzenten-Vereinigung, als auch der Schauspieler-Vereinigung und nun der Regisseursgilde erhalten haben, sind "Spotlight" und "The Big Short". Ausgerechnet diese gingen aber bei den Golden Globes, einem anderen Academy Awards-Gradmesser, am Wochenende leer aus - hier gewannen Ridley Scott und Alejandro Irraritu. Und um es noch spannender zu machen, ist "Mad Max: Fury Road" der Liebling der Kritikervereinigungen und bestbesprochene Film des letzten Jahres.

In diesem Jahr wird die DGA auch erstmals einen Preis für Regiedebutanten überreichen. Hier sind Alex Garland für "Ex Machina", Joel Edgerton für "The Gift", Marielle Heller für "Diary of a Teenage Girl", Laszlo Nemes für das ungarische Drama - und "Oscar"-Favorit für den "Besten nicht englischsprachigen Film" - "Saul fia" und Fernando Coimbra für den brasilianischen Kriminalfilm "O Lobo atrás da Porta" ("Der Wolf vor der Tür") nominiert.

Die Gewinner werden am 6. Februar im Rahmen eines Gala-Dinners in Los Angeles bekannt gegeben.


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