Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht
Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Disney Studios verschieben "Star Wars Episode VIII"

Paramount Pictures verzichten auf "Terminator Genisys"-Fortsetzung

Walt Disney Pictures haben gestern per Pressemitteilung bekannt gegeben, dass "Star Wars: Episode VIII" nicht wie geplant am 26. Mai 2017 in die Kinos kommen wird, sondern wie "The Force Awakens" im Weihnachtsgeschäft herausgebracht werden soll. Der neue Starttermin für den Science Fiction-Film von Rian Johnson ("Looper") ist nun der 15. Dezember 2017.

Der Mega-Erfolg von "The Force Awakens" hat Disney demonstriert, dass ein vermeintlicher Sommer-Kassenknüller auch zur besinnlicheren Weihnachtszeit bestens laufen kann. Vor allem aber hat das Filmstudio erkannt, dass sie nicht riskieren sollten, das so spektakulär wiedererwachte Interesse an "Star Wars" durch eine Übersättigung des Marktes aufs Spiel zu setzen. Denn zwischen dem für Dezember 2016 avisierten "Star Wars"-Ableger "Rogue One" und "Episode VIII" hätten so gerade mal fünf Monate gelegen. Nun wird beiden Produktionen genügend Raum gegeben.

Auf den nun freigewordenen Mai-Termin hat das Haus mit der Maus den Johnny Depp-Abenteuerfilm "Pirates of the Caribbean 5" vorgezogen, dessen Dreharbeiten Ende 2015 beendet worden sind und der damit weiterhin genügend Zeit hat, seine Postproduktion in ausreichender Zeit zu beenden.

Derweil haben Paramount Pictures laut "The Hollywood Reporter" die geplante Fortsetzung zu "Terminator Genisys", der am 19. Mai 2017 in die Kinos kommen sollte, völlig aus ihrem Programm genommen. Zwar war der Science Fiction-Film im vergangenen Jahr mit Einnahmen von 350 Millionen Dollar im Ausland ein Riesenerfolg, aber nach den miesen Kritiken, den negativen Publikumsreaktionen und dem mageren Umsatz von 89 Millionen Dollar daheim für die 155 Millionen Dollar teure Arnold Schwarzenegger-Produktion glauben die Paramount-Manager offensichtlich nicht mehr an die Zukunft der Reihe.

Auf dem so verwaisten Startplatz soll jetzt die Komödie "Baywatch" mit Zac Efron, der Ableger der gleichnamigen Erfolgsfernsehserie, ihr Debut feiern.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.