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Michael Fassbender
Michael Fassbender
© BANG Showbiz

Michael Fassbender als österreichischer Serienmörder

Die wahre Geschichte des "Wiener Würger"

Michael Fassbender wird zum Österreicher. Und Serienmörder. Der Schauspieler wird in "Entering Hades" in die Schuhe der realen Person Jack Unterweger schlüpfen, wie "Variety" berichtet. Jener war 1976 wegen des Mordes an einer 18-Jährigen verurteilt worden und saß im Gefängnis. Dort schrieb er Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke und seine Autobiographie und wurde als "Gefängnispoet" bekannt. Für seine Freilassung setzten sich die Schriftsteller Elfriede Jelinek und Günter Grass ein.

Nachdem er 1990 seine 15-jährige Haftstrafe verbüsst hatte, kam Unterweger frei. Er galt als Beispiel für eine erfolgreiche Rehabilitation und arbeitete als Journalist in Europa und in den USA. Doch zugleich begann er sofort, innerhalb der nächsten beiden Jahre wieder Frauen zu ermorden, mindestens elf. Manchmal berichtete er für den Österreichischen Rundfunk sogar über Morde, die er selbst begangen hatte. Schließlich wurde der Serientäter 1992 in Miami im US-Bundesstaat Florida festgenommen. Er bekam eine lebenslange Haftstrafe wegen neunfachen Mordes ohne die Möglichkeit einer Freilassung. Der nun als "Wiener Würger" bekannte Unterweger erhängte sich im Gefängnis im österreichischen Graz.

Der US-Schriftsteller John Leake, der lange in Wien gelebt hat, verarbeitete 2007 diese unglaubliche Geschichte als Sachbuch "Entering Hades: The Double Life of a Serial Killer". Daraus hat Bill Wheeler ein Drehbuch geformt, an dem Alexander Dinelaris ("Birdman") zurzeit weiterarbeitet. Broad Green Pictures produzieren den Streifen.



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