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Christoph Waltz rettet Woody Allen

Karriere des umstrittenen Regisseurs geht in Europa weiter

Es sah zuletzt so aus, als sollte die Karriere von Woody Allen endgültig beerdigt sein. Erstmals in seiner Laufbahn musste der Regisseur und Drehbuchautor, der sonst zuverlässig Jahr für Jahr einen Streifen auf die Leinwände brachte, im vergangenen Jahr eine Zwangspause einlegen.

In Zeiten der #metoo-Bewegung bekamen die Vorwürfe seiner Ex-Lebensgefährtin Mia Farrow und seiner Stieftochter Dylan, Allen habe diese 1992 sexuell missbraucht, neue Brisanz. Daraufhin erklärten viele Schauspieler, nicht mehr mit dem 83-Jährigen arbeiten zu wollen, oder äußerten das Bedauern, dies getan zu haben. Akteure wie Timothée Chalamet kündigten an, ihre Gage für ihr Mitwirken an Woody's letztem Werk "A Rainy Day in New York" zu spenden. Amazon Studios legten die im Herbst 2017 beendete Komödie auf Eis. Sie soll jetzt abseits der USA mit einem Jahr Verspätung im Herbst in Europa in die Lichtspielhäuser kommen; ein deutscher Premierentermin steht indes noch nicht fest.

In diesem Klima schien ein weiteres Woody Allen-Werk äußerst fraglich - aber es geht laut der spanischen "Satellifax" jetzt konkret voran. Ohne die großen US-Namen wird der Regisseur sein Werk mit spanischem Geld im kommenden Monat in San Sebastian drehen. Auf der Besetzungliste stehen unter anderem Gina Gershon, Sergi López und Christoph Waltz.

Der noch unbetitelte Film erzählt von einem amerikanischen Paar, das auf dem San Sebastian Film Festival in den Bann der Phantasie der Filme, der Magie der Filmfestspiele und dem Charme der Spanier gerät.


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