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Last Christmas
Last Christmas
© Universal Pictures International

Deutsche Filmstarts: "Last Christmas" läutet Weihnachten ein

Olivia Wilde begeistert mit Teenie-Komödie "Booksmart"

Eine starke Kinowoche lockt in die deutschen Lichtspielhäuser: Das Autorenndrama "Le Mans 66" vereint Christian Bale und Matt Damon vor der Kamera, mit "Booksmart" legt Olivia Wilde ein sensationelles Regiedebut vor, ebenso stark überzeugt die französische Kollegin Julie Delpy vor und hinter der Kamera bei "My Zoe". Und "Last Christmas" läutet die Weihnachtssaison ein. Was lohnt den Kinobesuch? Und wann lässt man das Portemonnaie besser stecken?

"Last Christmas"
Komödie
Großbritannien
103 Minuten
FSK 0

Unsere Empfehlung: Ihr könnt, müsst aber nicht!

Ein junge Frau (Emilia Clarke), die als Elfe im Weihnachtsgeschäft eines Kaufhauses arbeitet, trifft dort einen Mann (Henry Golding), der zu gut, um wahr zu sein scheint...

US-Regisseur Paul Feig ("Nur ein kleiner Gefallen") reiste nach London, um dort diese britische Komödie aus der Feder von Emma Thompson in Szene zu setzen, die auch eine Nebenrolle übernommen hat. Leider ist ihre ersonnene Handlung das schwächste Glied in der Kette dieser Universal Pictures-Produktion, während die sympathischen Hauptdarsteller und der faszinierende musikalische Aufhänger überzeugen. Die Kritiken sind gemischt ausgefallen, ebenso wie die Zuschauerreaktionen.

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"Le Mans 66 - Gegen jede Chance"
Drama
USA
153 Minuten
FSK 12

Unsere Empfehlung: Reingehen!

Ein Autokonstrukteur (Matt Damon) und ein Rennfahrer (Christian Bale) bauen dem Ford-Autokonzern ein revolutionäres Auto, um 1966 beim 24 Stunden-Rennen die Vormacht von Ferrari zu brechen.

Dieses US-Drama, das auf wahren Ereignissen beruht, bietet die beste aller Welten: Auto-Fans werden sich an der glänzenden Renn-Action ergötzen, während Nicht-Auto-Fans mit ausreichend packendem menschlichen Drama befriedigt werden. Die 20th Century Fox-Produktion von James Mangold ("Logan") hat exzellente Kritiken erhalten.

Unsere Kritikerin Bianka Piringer hat "Ford vs Ferrari" - so der Originaltitel - mäßiger gefallen: "Der Film modelliert die Geschichte zu einer klischeehaften Huldigung der amerikanischen Werte, des traditionellen Männerbilds und der Männerfreundschaft zweier Rennfahrer und Autonarren. Matt Damon und Christian Bale sind in den Hauptrollen gut besetzt, aber ihre Charaktere wirken etwas hölzern. Mehr Vergnügen bereiten da schon die herrlichen Cinemascope-Aufnahmen und vor allem die spannenden Rennszenen."

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"Booksmart"
Komödie
USA
102 Minuten
FSK 12

Unsere Empfehlung: Reingehen!

Zwei Streberinnen (Kaitlyn Dever und Beanie Feldstein) stellen fest, dass sie statt zu lernen lieber Spaß in der Schulzeit hätten haben sollen. Also holen sie das nach und pressen vier Jahre Spaß in eine Nacht.

Von solch einem Regiedebut träumt man! Schauspielerin Olivia Wilde und ihr Drehbuchautorinnen-Quartett legen eine US-Komödie vor, die flott, witzig und frisch ist und dem Sub-Genre der Heranwachsenden-Komödie sogar noch einen neuen Dreh verpasst. Die Weltkino-Produktion hat durchweg hymnische Kritiken erhalten, während die Zuschauerreaktionen etwas verhaltener ausfallen.

Nicht so bei unserem Rezensenten Andreas Köhnemann. Er ist begeistert und vergibt die Höchstwertung: Fünf von fünf Sternen! Er schreibt: "Eine äußerst lustige, einfallsreich gefilmte und perfekt gespielte Coming-of-Age-Story, die sich klug der Klischeedarstellung junger Menschen widersetzt."

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"Black and Blue"
Krimi
USA
108 Minuten
FKS 16

Unsere Empfehlung: Ihr könnt, müsst aber nicht!

Eine Polizistin (Naomi Harris) nimmt in Detroit mit ihrer Body-Cam einige ihrer korrupten Kollegen dabei auf, wie diese einen Drogendealer töten.

Zeitgemäße Themen behandelt Regisseur Deon Taylor ("Supremacy") in seinem US-Kriminalfilm allzu simpel, aber Naomi Harris überzeugt in der Hauptrolle der Sony Pictures-Produktion, die gemischte Kritiken und Zuschauerreaktionen hervorgerufen hat.

Unsere Kollegin Bianka Piringer ist angetan: "Der Film thematisiert auch den strukturellen Rassismus der Polizeigewalt gegen Schwarze. Das Publikum erwartet harte, hoch spannende Action mit gesellschaftskritischer Note."

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"My Zoe"
Drama
Frankreich
102 Minuten
FSK 12

Unsere Empfehlung: Reingehen!

Eine geschiedene Mutter (Julie Delpy) versucht ihre Tochter (Sophia Ally) nach einer unerwarteten Tragödie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu beschützen.

In Frankreich ist dieses französische, aber auf Englisch in Berlin gedrehte Drama noch gar nicht erschienen, für das deutsche Publikum machen Warner Brothers Pictures eine Begegnung mit der One Woman Show von Regisseurin, Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin Julie Delpy bereits möglich. Und es lohnt sich: Der auch mit deutschen Darstellern wie Nina Kunzendorf, Nicolette Krebitz und Daniel Brühl gespickte Streifen ist von Delpy geschmeidig inszeniert und intensiv gespielt. Die ersten Kritiken sind gut.

So wie von unserer Kritikerin Bianka Piringer: "Der sehr aktuell wirkende, kontroverse Diskussionen anregende und intelligente Film fesselt und wühlt auf, indem er vor Augen führt, wie sehr der medizinische Fortschritt an den Grundfesten menschlichen Selbstverständnisses zu rütteln beginnt."

Hier geht es zu den kompletten Filmstarts


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