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Tenet - Elizabeth Debicki und John David Washington
Tenet - Elizabeth Debicki und John David Washington
© Warner Bros.

Warner Bros. werfen Rettungsanker "Tenet" später

Christopher Nolan-Film erneut verschoben

Er ist die große Hoffnung und der ultimative Lackmustest für die Filmindustrie - gewesen. Denn Warner Brothers Studios haben "Tenet" jetzt doch zum zweiten Mal verschoben. Ursprünglich sollte der Thriller von Christopher Nolan ("Interstellar") am 17. Juli das große Kino-Comeback nach der Corona-Pandemie einläuten und zeigen, ob die Zuschauer schon bereit für den Kinobesuch sind. Doch dann verschoben Warner Bros. die 225 Millionen Dollar schwere Produktion auf den 31. Juli und nun auf den 12. August, wie "The Hollywood Reporter" meldet. Offenbar traut das Studio dem Braten noch nicht.

In einer Pressemitteilung verlautbart die Produktionsgesellschaft: "Warner Bros. wollen 'Tenet' auf die große Leinwand bringen, wenn die Kinos bereit sind und die Gesundheitsbehörden signalisieren, dass es möglich ist. Im Moment müssen wir flexibel sein und gehen hier nicht wie mit einer traditionellen Veröffentlichung um. Wir haben uns entschieden, den Film unter der Woche zu starten, um dem Publikum seine Zeit zu geben, ihn für sich zu entdecken, und wir planen, ihn viel länger als üblich in den Kinos zu lassen, um eine völlig andere, aber erfolgreiche Verleihstrategie zu entwickeln."

Zugleich sind weitere Produktionen ebenfalls ein weiteres Mal verschoben worden: "Wonder Woman 1984" wandert vom 14. August auf den 2. Oktober. Ursprünglich sollte das Patty Jenkins-Werk am 5. Juni erscheinen. "Godzilla vs. Kong" von Adam Wingart ist von Thanksgiving Ende November auf den 21. Mai 2021 verschoben, während sich die Premiere des vierten "Matrix"-Teils vom 21. Mai 2021 auf den 1. April 2022 verzögert.


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