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Notting Hill - Hugh Grant und Julia Roberts
Notting Hill - Hugh Grant und Julia Roberts
© Universal Pictures Germany

Schauspieler plaudern über den gefürchteten Leinwandsex

"Sie hatte ihren Slip an und ich mußte an ihren Brüsten rumfummeln"

Es ist allseits bekannt: Liebesszenen sind zwar bei Kinogängern durchaus beliebt, Schauspieler zeigen sich jedoch häufig weniger begeistert. Kein Wunder, müssen sie doch ihre Körper für das Kinovergnügen anderer präsentieren und befummeln lassen. So beschwerte sich schon Vivian Leigh nach den Dreharbeiten zu "Vom Winde verweht" über ihren Zwangskußpartner Clark Gable. Der soll den übelsten Mundgeruch Hollywoods sein eigen genannt haben. Im Gespräch mit der amerikanischen Zeitschrift "Premiere" wußten denn auch so einige Stars der Gegenwart über Pleiten, Pech und Pannen beim Dreh von Liebesszenen zu berichten.

Julia Roberts, die für ihren neuesten Film "Notting Hill" mit Hugh Grant schäkern mußte, konnte die gefürchteten Sexszenen bisher immer geschickt vermeiden. "Ich mußte niemals vor der Kamera vorgeben, mit jemandem Sex zu haben. Ich bin die Queen der Vorspiel-Überblende." Doch dafür verlief schon ihr erster Filmkuß in "Mystic Pizza" nicht ganz wie geplant. "Ich küßte Adam Storke, oder er küßte mich. Ich sollte sehr selbstbewußt wirken, irgendwie die Aggressorin in dieser Situation. Genau das war ich nicht." Ihr "Notting Hill"-Partner Hugh Grant hat da schon ganz andere Dinge hinter sich gebracht. In James Ivorys "Maurice" spielte er seine erste Liebesszene - mit einem Mann. "Ich mußte das mit James Wilby machen, was etwas vertrackt war, weil ich ihn sehr mochte aber eigentlich nicht wirklich knutschen wollte." Nun, wer weiß ob James Wilby so scharf darauf war, von Grant geknutscht zu werden...

Sexszenen-Veteranin Sharon Stone verschwieg zwar diskret den Namen, nöhlte jedoch kräftig: "Ich erinnere mich an einen TV-Film bei dem der bescheuerte Schauspieler versucht hat, tatsächlich mit mir zu schlafen. Ich glaube er dachte, er sei wirklich verführerisch, aber wissen sie, er war es nicht." Auch Cuba Gooding Jr. hat keine gute Erinnerung an seinen ersten Leinwandsex: "Meine erste Liebesszene war die Hölle. Es war in "Boyz n the Hood - Jungs im Viertel" mit Nia Long. Ich hatte einen Unterleibsschutz über den Genitalien um Peinlichkeiten zu vermeiden. Sie hatte ihren Slip an und ich mußte an ihren Brüsten rumfummeln. Ich hatte das Gefühl, sie zu vergewaltigen. Es war grauenhaft."

Kathleen Turner und William Hurt spielten in "Body Heat" eine viel gelobte Sexszene, doch die Schauspielerin erinnert sich: "Danach, erinnere ich mich, bin ich in meine Garderobe gegangen und heulend zusammengebrochen, weil es so hart war. Ich wollte einfach kotzen." Richtig heiß hingegen war Lara Flynn Boyles und Christian Slaters Sexszene auf einem Billardtisch - allerdings nur im wörtlichen Sinn. "Gegen Ende der Szene saß ich zwischen den Aufnahmen in Eis, weil ich von dem Stoff Verbrennungen hatte", wußte die Schauspielerin zu berichten. Ein Nachstellen der Szene ist also wenig empfehlenswert...



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