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Jason Momoa (44)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 01. August 1979 in Honolulu, Hawaii, USA
Name: Joseph Jason Namakaeha Momoa
Größe: 193 cm

Schon gewusst? – 5 Fakten über Jason Momoa, die ihr bestimmt noch nicht wusstet

  • Auf der Leinwand Aquaman und auch im wahren Leben stets im Einsatz für die Rettung der Weltmeere: Jason Momoa setzt sich für UN-Umweltprogramme ein und kämpft für das Verbot von Einwegplastik.

  • Das Lieblingsgetränk des Schauspiel-Superstars ist das irische Kult-Bier Guinness. Ihm gehört sogar sein eigenes Guinness-Bier namens "Mano Brew".

  • Die anderen großen Hobbys und privaten Leidenschaften Momoas: Klettern und Motorräder. 2021 baute er sich seine eigene Harley-Davidson – gemeinsam mit seinen Kindern.

  • Der gebürtige Hawaiianer ist ein großer Tierfreund. Neben einem Hausschwein gehören auch Wolfshunde, ein Esel und eine Python zu seinem Privatzoo.

  • In den späten 90er-Jahren arbeitete Momoa in seiner Heimat als Model. 1999 erhielt er gar die Auszeichnung "Hawaii’s Model of the Year“.


Bildergalerie

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Biographie

"Baywatch“, "Stargate“, "Game of Thrones“ – Der Hawaiianer Jason Momoa wirkte in all diesen Kult-Serien mit und überzeugte darin nicht nur mit Größe, Masse und Muskeln. Sondern als ausdrucksstarker Schauspieler, der das Image des muskelbepackten Action-Helden schnell abstreifte. Bis zum endgültigen Durchbruch auf der Leinwand sollten aber noch Jahre vergehen, ehe sich mit einem langhaarigen, königlichen Unterwasser-Superhelden alles änderte.

Jason Momoa
wurde am 01. August 1979 in Honolulu, Hawaii, als Sohn von Joseph Momoa, einem Maler, und Coni Lemke, einer Fotografin, geboren. Ein halbes Jahr nach seiner Geburt ließen sich seine Eltern scheiden. Mit seiner Mutter, die indigene, deutsche und irische Wurzeln hat, zog es Momoa daraufhin nach Norwalk, Iowa. Dort besuchte Momoa die Grundschule und machte seinen High-School-Abschluss. Nach einer kurzen Zeit am College in Des Moines, Iowa, kehrte Momoa Ende der 90er-Jahre zurück in seine hawaiianische Heimat. Nicht zuletzt, um wieder in Kontakt zu seinem Vater, einem gebürtigen Hawaiianer, zu kommen.

Der international renommierte amerikanische Modedesigner Takeo Kobayashi entdeckte den damals 19-Jährigen wenig später und ermutigte ihn, eine Karriere als Model zu starten. Das tat Momoa dann auch für etwa ein halbes Jahr. Kurz darauf bekam er seine erste Schauspielrolle, die die Model-Karriere beendete. Als junger Rettungsschwimmer wurde Momoa Teil der Fernsehserie "Baywatch: Hawaii". Von 1999 bis 2001 spielte er in der Serie eine Nebenrolle, ehe weitere Engagements unterschiedlicher Art folgten.

Weitere Nebenrollen und erste Erfolge


An das Ende von "Baywatch: Hawaii“ schlossen weitere TV-Rollen sowie erste Auftritte in Filmproduktionen an. Darunter in "Familie Johnson geht auf Reisen", Momoas erster Kinofilm, und in der Serie "North Shore“. Einem größeren Publikum wurde der 26-Jährige ab 2005 durch seine Rolle des Ronon Dex in der Science-Fiction-Serie "Stargate: Atlantis" (2005-2009) bekannt. Momoa fiel mit seiner Athletik und physischen Präsenz auf (er ist über 1,90 Meter groß und wiegt rund 100 Kilogramm).

In jene Zeit fällt übrigens auch ein Ereignis, dem Momoa seine prägnante Narbe über der linken Augenbraue verdankt. 2008 griff ein Mann Momoa in einer Bar an und schlug ihm ein zerbrochenes Bierglas über den Köpf. Die Wunde musste danach mit 140 Stichen genäht werden.

Die großen Studiobosse und Hollywoods Erfolgs-Produzenten wurden durch "Stargate“ auf den Hünen aufmerksam. Sie sahen in ihm den nächsten großen Actionstar in der Tradition eines Dwayne "The Rock“ Johnson. Und tatsächlich erklomm Momoa im Jahr 2011 die nächste Stufe der Karriereleiter, die für einen gehörigen Popularitätsschub sorgte. Im April desselben Jahres sendete HBO die Serie "Game of Thrones", die sich schnell zu einem weltweiten Erfolg und außergewöhnlichen Phänomen entwickelte. Momoa spielte Khal Drogo, einen barbarischen Stammes-Anführer – und er überraschte die Zuschauer mit einer vielschichtigen, nuancierten Darbietung, die Raum für Emotionen ließ.

Filmschauspieler Momoa: Der lange Weg zum Durchbruch

Durch seine Beteiligung an Serien wie "Stargate“ und "Game of Thrones“ zählte der mittlerweile 32-jährige Schauspieler zu Beginn des neuen Jahrzehnts zu den bekanntesten und beliebtesten Serien-Gesichtern. Im Filmbereich wartete Momoa aber noch immer auf seinen Durchbruch. Und das sollte nach dem Ende von "Game of Thrones" auch erst einmal so bleiben. Ein paar Monate nach "Game of Thrones“ erschien das Hollywood-Reboot "Conan", das künstlerisch wie kommerziell deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb.

In den nächsten Jahren spielte Momoa in mehrheitlich kruden Horror-B-Movies und klischeeüberladenen Sci-Fi-Action-Genre-Hybriden, die den Durchbruch als Filmschauspieler verhinderten. Dazu zählten Filme wie "Debug“ und "Wolves“ (beide 2014). Alles änderte sich für Momoa in den Jahren 2016 und 2017. In dieser Zeit war er in zwei Comic-Verfilmungen in einer Rolle zu sehen, die den Stein ins Rollen brachte: Aquaman.

Aquaman: Die Rolle seines Lebens


Als König von Atlantis und eine Art Atlanter-Mensch-Mischwesen sah man Momoa in "Batman vs. Superman: Dawn of Justice" und im Jahr darauf in "Justice League. Über die filmische Qualität dieser beiden Superhelden-Produktionen aus dem Hause DC lässt sich streiten. Kommerziell erwiesen sich die Filme allerdings (weitestgehend) als Box-Office-Hits. Und, für Momoa noch viel wichtiger: als charismatischer Held konnte er mit einer überzeugenden Leistung Akzente setzen. Mehr noch. Momoa spielte Kollegen wie Henry Cavill als Superman und Ben Affleck als Batman an die Wand und bleib mit einer ironischen, unbeschwerten und spielfreudigen Performance im Gedächtnis.

Den lang ersehnten und endgültigen, weltweiten Durchbruch verschaffte Momoa 2018 sein erster "Aquaman"-Solofilm. Neben Nicole Kidman, Willem Dafoe, Patrick Wilson und Amber Heard präsentierte Momoa in dem bildgewaltigen Comic-Unterwasserabenteuer seine beeindruckende Körperlichkeit und darüber hinaus abermals seine schauspielerischen Fähigkeiten.

Mit durchschlagendem Erfolg: "Aquaman“ spielte weit über eine Milliarde US-Dollar an den Kassen ein und zählt bis heute (Stand: Dezember 2023) zu den 30 erfolgreichsten Filmen der Kinogeschichte. In den Folgejahren wirkte Momoa an Big-Budget-Produktionen wie "Dune (2021) und "Fast & Furious 10 (2023) mit, ehe er Ende 2023 erneut in seiner Paraderolle als Aquaman in "Aquaman: Lost Kingdom" den königlichen Dreizack schwang.

Jason Momoa: Privatleben

Der bekennende Buddhist Momoa hat mit der Schauspielerin Lisa Bonet ("Angel Heart“) eine Tochter (2007 geboren) und einen Sohn (2008 geboren). Im Oktober 2007 gaben sie sich das Ja-Wort, Anfang 2022 trennte sich das Paar offiziell.


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