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Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

US-Fantasy-Film von Peter Jackson aus dem Jahr 2001. Erzählt wird in der Adaption des ersten Romans der "Herr der Ringe"-Trilogie von JRR Tolkien die Geschichte des Hobbits Frodo, einem kleinen Hobbit aus dem Auenland, der sich mit acht Gefährten zum Schicksalsberg aufmacht, um den Einen Ring zu zerstören und damit den dunklen Herrscher Sauron.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.8 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 13 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Das Schicksal hat einen seit Jahrhunderten verloren geglaubten magischen Ring dem kleinen Hobbit Bilbo in die Hände gespielt. Doch der Ring wurde geschmiedet von Sauron, dem bösen Herrscher Mordors und enthält dessen magische Kräfte. Sollte er jemals wieder in Saurons Besitz gelangen, würde er ihm absolute Macht verleihen.
Als Bilbos Neffe Frodo ihn Jahre später von seinem Onkel erbt, erkennt Zauberer Gandalf in ihm Saurons Ring und trägt Frodo auf, ihn zu zerstören, um Mittelerde vor dem Untergang zu bewahren. Gemeinsam mit Gandalf selbst, dem Elben Legolas, Gimli dem Zwerg, seinen drei Hobbitfreunden Merry, Pippin und Samwise, sowie dem Landstreicher Aragorn und dem menschlichen Prinzen Boromir begibt sich Frodo auf die gefährliche Reise vom Auenland zum (vulkanischen) Schicksalsberg, um den Ring in dessen Tiefen zu versenken.

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Der Herr der Ringe- Teil 1: Die GefährtenDer Herr der Ringe- Teil 1: Die GefährtenDer Herr der Ringe- Teil 1: Die Gefährten

FilmkritikKritik anzeigen

Eine der wohl schwierigsten Aufgaben, die man als Filmemacher haben kann, ist die Umsetzung einer bekannten Geschichte oder deren Fortsetzung. Es gibt immer Fans, die sich etwas anders erwartet hatten (Beispiel: "Star Wars - Episode One") oder die einfach alles anders gelesen hatten (Beispiel: Harry Potter). Wenn dann nun der Film jahrelang in Produktion bleibt, baut sich ein Erwartungsdruck auf, [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2001
Genre: Abenteuer, Fantasy
Länge: 178 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 20.12.2001
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Alan Howard, Noel Appleby, Sean Astin als Sam
Verleih: Warner Bros.

ZusatzinformationAlles anzeigen

Regisseur Peter Jackson hatte sich schon lange mit dem Gedanken getragen, JRR Tolkien's massive Trilogie "Der Herr der Ringe", die 1954 und 1955 veröffentlicht worden war, zu verfilmen. Dem [...mehr] Neuseeländer war dabei aber klar, dass es mehr als einen Film brauchte, um die Handlung einigermaßen integer zu erzählen. Der Filmemacher machte sich Anfang der neunziger Jahre daran, mit seiner Frau, der Drehbuchautorin Fran Walsh, eine Drehbuchfassung zu erstellen. Die Beiden planten mit zwei Filmen: "Die Gefährten" und "Die zwei Türme" sollten einen Streifen, "Die Rückkehr des Königs" einen zweiten bilden. Zu ihrer großen Überraschung und Freude schlug das Filmstudio New Line Cinema dann aber vor, sogar jedem der Bücher einen Film zuzuordnen. Das machte natürlich wieder viel Arbeit am Drehbuch notwendig, für die sich das Ehepaar Philippa Boyens als Co-Autorin dazuholte. Ohne viel Federlesens flogen ganze Kapitel aus der Romanvorlage heraus, die den ohnehin schon mit letztlich knapp drei Stunden Spielzeit zu ausufernden Streifen hätten zum Geduldstester werden lassen. Das gigantische Unterfangen - alle drei Filme wurden in einem Rutsch am Stück gedreht, wobei Jackson sich dafür entschied, die herrlichen Landschaften Neuseelands als Kulissen für die fiktive Mittelerde zu nutzen - begann schon weit vor dem Start der Dreharbeiten am 11. Oktober 1999. So starteten beispielsweise die Ausstatter bereits weit über ein Jahr zuvor mit den Arbeiten: Sie pflanzten Gemüse und Blumen an, bauten die im Roman beschriebenen Hobbit-Behausungen und statteten diese mit den entsprechenden Möbeln und Gebrauchsgegenständen aus. Die Kostümdesignerin Ngila Dickson und 40 Näherinnen schufen 19 000 Kostüme - für jeden Schauspieler mehrere, die je nachdem, für welchen Punkt in der Handlung sie benötigt wurden, älter und zerrissener aussahen. Peter Jackson entschied sich dagegen, die Innenaufnahmen in den Studios in Hollywood zu drehen, sondern setzte auf seinen "Heimvorteil" und blieb in Wellington. Über ein Jahr nach Beginn der Dreharbeiten endeten diese am 22. Dezember 2000. Für die Nachbearbeitung mit den vielen Spezialeffekten blieben Jackson und seinem Team so noch rund ein Jahr bis zur Uraufführung des Fantasy-Films. "The Lord of the Rings" setzte computergenerierte Effekte nur als ein Mittel unter vielen ein: Genauso arbeitete die Mannschaft an der Produktion mit Modellen und Make-up. Schon während der Dreharbeiten schuf man die Illusion, dass unterschiedliche Größen der Figuren wie von Zwergen oder von Hobbits erreicht werden mussten, die teilweise erheblich von den Größen der sie verkörpernden Schauspieler abwichen. Als "The Fellowship of the Ring" am 10. Dezember 2001 seine Weltpremiere in London feierte, war die Nervosität bei allen Beteiligten riesig: Ging dieser Film unter, dann riss er die noch kommenden und ja bereits produzierten Teile mit sich runter. Und man konnte nicht davon ausgehen, dass Fantasy ein alle Zuschauer ansprechendes Genre war: Die Inhaltsbeschreibung "Ein kleiner Hobbit aus dem Auenland und acht Gefährten machen sich zum Schicksalsberg auf, um den Einen Ring zu zerstören und damit den dunklen Herrscher Sauron" könnte schon so manchen Besucher abschrecken. Doch sofort war klar, dass alle Sorgen unbegründet waren. Peter Jackson, der noch niemals annähernd in seiner Karriere ein Unterfangen solcher Größe in Szene gesetzt hatte, war der Aufgabe und vor allem dem Geist der Romanvorlage völlig gewachsen und lieferte eines der großen Meisterwerke der Filmgeschichte ab. Voller beeindruckender Spezialeffekte und mit Hilfe einer auf den Punkt perfekten Besetzung erweckte der Filmemacher Mittelerde zu atemberaubenden Leben. Die Kritiker überschlugen sich mit Lob, und New Line Cinema wussten schon zum Jahreswechsel, dass sie ihr Investment von 93 Millionen Dollar Produktionskosten für "The Fellowship of the Ring" nicht bereuen mussten. Als am Schluss abgerechnet wurde, waren weltweit 871 Millionen Dollar umgesetzt worden. Dazu kamen noch über 100 Preise im Laufe der nächsten Monate. Allein bei den Academy Awards wurde das Werk für 13 "Oscars" nominiert, von denen es vier gewinnen konnte: Für die "Beste Kamera", die "Beste Maske", die "Beste Musik" und für "Beste Spezialeffekte". Die sieben Jahre seines Lebens, die Jackson auf die "Lord of the Rings"-Filme verwendete und bis 2003 noch verwenden sollte, hatten sich hier schon mehr als bezahlt gemacht. "Eine brillante Besetzung, die einige ihrer besten Darstellungen gibt. Bilder jenseits allem, was ich mir vorstellen konnte. Eine perfekte Mischung aus Humor, Leidenschaft und Tragödie. Eine Atmosphäre von Erhabenheit, Weite und drohendem Verhängnis. Selbst ein Zuschauer, der keine Ahnung von den Romanen hat, kann das Ganze erfassen und wird sich nicht verloren vorkommen in diesem Ensemble-Film mit so vielen Charakteren. Was mich betrifft, halte ich diesen Film für einen der größten aller Zeiten", schreibt ein amerikanischer Zuschauer.

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