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Turbulenzen - und andere Katastrophen
Turbulenzen - und andere Katastrophen
© 20th Century Fox

Kritik: Turbulenzen - und andere Katastrophen (1999)


"Turbulenzen" hätte das Zeug zu einem guten Film gehabt: ein interessantes Thema, hervoragende Schauspieler – und eine eindrucksvolle Anfangssequenz, die es in sich hat. Dann aber schlägt das Drehbuch zu: mit schlechten Dialogen, abgedroschenen Klischees und Handlungselementen, die weit jenseits der Glaubwürdigkeitsgrenze liegen.

Was für ein Jammer: Anstatt das faszinierende Leben von Fluglotsen, die täglich bis zu 7 000 Anflüge auf einer Fläche von 150 Quadratmeilen regeln müssen, ernsthaft und packend zu beleuchten, erschöpft sich "Tubulenzen" schließlich in der Darstellung der spätpubertären Rivalität zwischen John Cusack und Billy Bob Thornton. Die beiden Streithähne versuchen sich bei jeder Gelegenheit auf infantile Weise auszustechen: beim Basketball, beim Autofahren und schließlich sogar wenn es darum geht, am schnellsten ein paar Snacks in einem Donut-Shop zu ordern.

Die Schauspieler sind erste Garnitur, die Charaktere allerdings unausgegoren. Darunter müssen insbesondere die weiblichen Nebenrollen leiden: Cate Blanchett ist nach ihrer 1999 für den Oscar nominierten Darstellung von Königin Elisabeth zwar auch als amerikanische Mittelklasse-Hausfrau überzeugend, dient jedoch – genauso wie ihre Kollegin Angelina Jolie – vor allem als Mittel zum Zweck. Die beiden sind nicht mehr als zwei Figuren auf dem Schachbrett der Drehbuchbuchautoren Glen und Les Charles. Vor "Turbulenzen" haben die Gebrüder Fernseh-Sitcoms produziert – und so fühlt sich der Film auch immer wieder an.




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