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Ghostbusters
Ghostbusters
© Sony Pictures

Kritik: Ghostbusters (2016)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Nach allerlei Kontroversen im Vorfeld der Veröffentlichung sowie einem alles andere als enthusiastisch aufgenommenem Trailer kommt Paul Feigs Version der "Ghostbusters" nun endlich in die Kinos. Die starke Ablehnung, die der Produktion teilweise entgegenschlug, erweist sich in Anbetracht der fertigen Films dabei als vollkommen überzogen und ungerechtfertigt – das Reboot mit weiblichen Geisterjägerinnen bietet harmlose, kurzweilige Unterhaltung ohne allzu große Ärgernisse.

Ein Höhepunkt des Kinojahrs ist die Komödie zwar sicherlich nicht, aber Drehbuch und Effekte sind zumindest als solide zu bezeichnen. Sehenswert wird der Spaß allerdings erst dank der vier gut aufgelegten Hauptdarstellerinnen: Melissa McCarthy, Kristen Wiig und ihre weniger bekannten Kolleginnen Kate McKinnon sowie Leslie Jones sorgen für so manchen Lacher und nehmen ihre Figuren dabei durchaus ernst. So überzeugt "Ghostbusters" vor allem mit seinen Dialogen und in ruhigeren Momenten, während die effektgeladenen Actionszenen austauschbar bleiben.

Überhaupt gelingt es diesem filmischen Neustart nicht an den unvergesslichen Charme der Originalreihe heranzureichen. Da hilft es leider auch nicht, dass Feig und seine Ko-Autorin Katie Dippold mit zahlreichen Anspielungen sowie Gastauftritten immer wieder an die alten Filme erinnern. Statt bloß nostalgisch zurückzublicken, hätte sich diese Neuverfilmung etwa wagemutiger von ihren Wurzeln lösen sollen. So bleiben die "Ghostbusters" von 2016 lediglich ein spaßiges Update, das weniger Lust auf weitere Fortsetzungen als auf ein Wiedersehen mit dem Original macht.

Fazit: Paul Feigs Reboot der Kultreihe bietet kurzweilige Unterhaltung auf solidem Niveau. Wirklich sehenswert wird die Komödie allerdings erst durch die vier Hauptdarstellerinnen, während Story, Effekte sowie Actionszenen austauschbar bleiben. Bedauernswert ist zudem, dass diese neuen "Ghostbusters" vor allem die alten Helden und deren unvergleichlichen Charme vermissen lassen.





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