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Kritik: Pets 2 (2018)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5

"Pets" entwickelte sich mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 870 Millionen US-Dollar zu einem gewaltigen Box-Office-Hit. Dass "Pets 2", dessen Produktionsbudget bei 80 Millionen Dollar lag, ein ebenso großer Hit wird, ist wahrscheinlich. Denn auf dem Regie-Stuhl nahm wieder Chris Renaud Platz, der die "Ich – Einfach unverbesserlich"-Reihe inszenierte. Und die Story steuerte erneut Brian Lynch ("Minions") bei. Die Pointe der "Pets"-Reihe zieht nach wie vor und macht einen erheblichen Reiz der kunterbunten, kurzweiligen Filme um die flauschigen Haustiere aus: Was machen unsere Katzen, Hunde, Hasen und Co. eigentlich, wenn wir Menschen nicht hinsehen? Sie erleben Abenteuer.

In "Pets 2" noch turbulentere und mindestens ebenso kurzweilige wie im ersten Film. Auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke. Es gibt knackige One-Liner und heitere Dialoge - allerdings stets kindgerecht und zugeschnitten auf die (vor allem sehr junge) Zielgruppe. Am gelungensten sind die Episoden um die spannend geratene "Rettungsaktion" von Max‘ Lieblings-Spielzeug aus einer Wohnung voller Katzen sowie dessen "Reifung" zu einem mutigen, selbstbewussten Haustier auf dem Land – dank Rooster.

In Momenten wie diesen garnieren die Macher "Pets 2"immer wieder auch mit wichtigen, lehrreichen Botschaften und klugen Lebensweisheiten. Lediglich in Sachen optischer Brillanz und Animationstechnik kann der Film nicht mit den Werken aus der Pixar- und DreamWorks-Schmiede mithalten – deren Filme kosten in aller Regel allerdings mindestens das Doppelte oder gar Dreifache.

Fazit: Kunterbunter, von liebenswürdigen Figuren bevölkerter Animations-Spaß, der sich – in manchen Episoden – als erstaunlich tiefgründig erweist.




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