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Boss Baby - Schluss mit Kindergarten
Boss Baby - Schluss mit Kindergarten
© Universal Pictures International

Boss Baby - Schluss mit Kindergarten (2021)

The Boss Baby 2

In der Fortsetzung des Kinoerfolgs von 2017 erlebt Tim ein neues Abenteuer mit dem Baby Ted, das mittlerweile zu einem Businessman geworden ist.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Aus dem Boss Baby Ted (Stimme im Original: Alex Baldwin) von einst ist inzwischen ein erfolgreicher Geschäftsmann und Hedgefonds-Manager geworden. Als die Baby Corp jedoch mit einer neuen Bedrohung zu kämpfen hat, muss Ted den Anzug gegen die Windeln eintauschen – und wird wieder zum Boss Baby. Sein Bruder Tim (James Marsden) ist mittlerweile zweifacher Papa und lebt mit seiner Frau und den beiden Töchtern idyllisch in einem verschlafenen Vorort. Als Vater ist er in Sorge, dass seine hochintelligente Tochter Tabitha (Ariana Greenblatt) zu schnell erwachsen wird und in die Fußstapfen ihres Onkels Ted treten will – bis zu dem Tag, an dem Baby Tina, eigentlich noch ein Kleinkind, sich doch tatsächlich als Baby Corp Undercover-Agentin ausgibt. Ihre Mission: die geheimen Machenschaften an der Schule ihrer Schwester aufzudecken. Dafür ist Tina auf die Hilfe von Ted angewiesen.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

Mit einem weltweiten Einspielergebnis von fast 530 Millionen Dollar entwickelte sich "The Boss Baby" 2017 zu einem der erfolgreichsten Animationsfilme des Jahres. Da war es kein Wunder, dass Animationskünstler und Regisseur Tom McGrath ebenso den zweiten Teil, für den ihm 125 Millionen Dollar an Budget zur Verfügung standen, inszenieren durfte. Die Sprecher sind ebenfalls dieselben wie in Teil Eins.

Und leider handelt es sich auch inszenatorisch und dramaturgisch eher um einen lauwarmen Aufguss des ersten Films, der mit seiner bonbonbunten Optik und dem Dauerfeuerwerk an Slapstick-Szenen, Action sowie frechen One-Linern bereits eine Reizüberflutung hervorrief. Aber mit der Prämisse um ein Baby, das von Geschäftssinn und kapitalistischen Eigenschaften durchzogen ist, zumindest inhaltlich etwas völlig Neues und damit Kurzweil bot. Dies geht dem zweiten Teil leider weitestgehend ab. Hauptgrund ist die überkonstruierte, kalkulierte und gelangweilt abgespulte Story mit ihren ins Leere laufenden Handlungssträngen. Und: die unglaubwürdigen, unmotivierten Motive, Prämissen und Wendungen.

Das beginnt schon bei dem Grund, wieso sich die Brüder Tim und Ted überhaupt erst wieder in Babys zurück verwandeln sollen. Hinzu kommt auch diesmal eine verworrene, laute und reißerische Inszenierung, die viel zu knallig und unstet geraten ist. McGrath und sein Team gehen übertrieben aggressiv und schrill vor, wenn sie auf der Leinwand ihr Feuerwerk an überdrehten Action-Szenen, Verfolgungsjagden, (schlechten) Witzen und Neueinführungen von Figuren zünden. Das ist zu viel, zu wild, zu grell und zu impulsiv. Vor allem für die junge Zielgruppe. Da helfen klischeehafte, kitschige Sätze wie "Wir sind eine Familie, wir halten immer zusammen" auch nicht.

Immerhin: die Animationen, allen voran der detailreichen und optisch beeindruckenden Landschaften sowie (Hintergrund-)Kulissen, sind über jeden Zweifel erhaben. Das betrifft sowohl die Settings und Schauplätze in den Wohnungen, der Kleinstadt oder innerhalb der Werkshallen der Baby Corp als jene die in die imposante Natur eingebettet sind.

Fazit: "The Boss Baby 2" ist ein viel zu wilder, reißerischer und reizüberflutender Film, der mit Gewalt den Erfolg des ersten Teils wiederholen will und deshalb dessen Stilmittel und Elemente billig und gelangweilt kopiert.




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Land: USA
Jahr: 2021
Genre: Animation
Kinostart: 21.10.2021
Regie: Tom McGrath
Darsteller: Amy Sedaris, James Marsden, Jeff Goldblum
Verleih: Universal Pictures International

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