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The King's Man - The Beginning (2020)

The King's Man

Der neueste Film der "Kingsman"-Reihe erzählt von der Entstehung der gleichnamigen Geheimorganisation, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet wurde, um den Frieden zu wahren.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.0 / 5

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kommen ein gefürchteter Bösewicht sowie einige der größten Staatsmänner und brillantesten Genies zusammen, um gemeinsam einen Plan auszuhecken der Millionen Menschen das Leben kosten könnte. Darunter der gefährliche Russe Grigori Rasputin (Rhys Ifans), ein geheimnisvoller Hirte (Matthew Goode) und die Monarchen Wilhelm II., George V. sowie Nikolaus II. (alle Tom Hollander). Mittendrin: der Duke of Oxford (Ralph Fiennes) und sein Sohn Conrad (Harris Dickinson), der seiner britischen Heimat nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs dienen will. Der pazifistisch eingestellte Duke möchte dies auf jeden Fall verhindern und bereitet im Hintergrund alles dafür vor, das kriegerische Treiben auf geheimem Wege zu beenden – der erste selbstständig operierende Geheimdienst der Welt entsteht. Gelingt es den "Kingsman", die Welt vor der Katastrophe zu bewahren?

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

Nach "Kingsman: The Secret Service" und "Kingsman: The Golden Circle" startet mit "The Beginning" der mittlerweile dritte Teil der erfolgreichen Spionagefilm-Reihe in den Kinos. Die beiden ersten Teile spielten zusammen weit über 800 Millionen Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. Dem jungen Hauptdarsteller Harris Dickinson gelang in den späten 10er-Jahren mit Serien wie "Trust" oder "Der dunkle Kristall" der Durchbruch. An seiner Seite spielt Ralph Fiennes, der in den vergangenen zwei Jahren an vier großen Filmproduktionen beteiligt war (darunter "The Forgiven" und "No time to die").

Mehr als zwei Jahrzehnte und einige Kontinente umspannt die 130 Minuten lange Entstehungsgeschichte der Kingsman, worin sich allein schon die Epik und das Ausufernde der Produktion widerspiegeln. Hinzu kommt eine etwas undurchsichtige Mischung verschiedenster Genres, stilistischer Ansätze und Tonalitäten, die Regisseur Matthew Vaughn eher wenig überzeugend zusammenbringt. Dafür nimmt er sich schlicht zu viel vor. "The Beginning" möchte gleichzeitig (Anti-)Kriegs- und Geschichtsfilm, Spionage-Actioner, Bond-Parodie und Vater-Sohn-Drama sein, in dem Conrads Hauptkonflikt (lieber fürs Vaterland in den Krieg ziehen oder das eigene Leben retten?) leider nur unzureichende dramatische, emotionale Tiefe erreicht.

Fans der ersten beiden Filme könnte stören, dass sich "The Beginning" darüber hinaus gerade in Bezug auf den Humor und das parodistische Element sehr vor den Vorgängern unterscheidet. Der Film ist insgesamt zu ernst geraten, außerdem "verschwendet" Vaughn eine ganze Armada an hochkarätigen, namhaften Darstellern (darunter Daniel Brühl, Charles Dance und Aaron Taylor-Johnson) in wenig mitreißenden, belanglosen Rollen und Kurzaufritten.

Gelungen sind die technische Umsetzung und die Action- sowie Kampfszenen – vor allem auf den Schlachtfeldern Europas und bei der Reise durch die Jahrzehnte, die sich auf der Leinwand in Form unterschiedlicher Mode und Ästhetik zeigt. Hinzu kommt, dass die Chemie zwischen Fiennes und Dickinson ausgezeichnet ist. Ihr Vater-Sohn-Spiel wirkt nie aufgesetzt oder gekünstelt, stattdessen arbeiten sie die Motivationen und Antriebe ihrer Figuren wahrhaftig heraus.

Fazit: Inhaltlich überfrachteter, ausladender dritter Teil der "Kingsman"-Reihe, der nur noch wenig mit den Vorgängern zu tun hat, aber immerhin mit seinem spielfreudigen Hauptdarsteller-Duo Akzente setzen kann.




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Land: USA, Großbritannien
Jahr: 2020
Genre: Action, Abenteuer
Kinostart: 06.01.2022
Regie: Matthew Vaughn
Darsteller: Gemma Arterton als Polly, Matthew Goode als Tristan, Aaron Taylor-Johnson als Lee Unwin
Verleih: 20th Century Fox

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