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Deutsche Filmstarts: "Venom" macht Tom Hardy zum Superhelden

Bradley Cooper macht Lady Gaga zum Star

Neue Kinowoche, neuer Superheld: Aus dem "Spider-Man"-Universum erhält "Venom" seinen Solo-Auftritt. Bradley Cooper hat für sein Regiedebut das dritte Remake von "A Star Is Born" ausgewählt. Und Florian Henkel von Donnersmarck kehrt nach acht Jahren mit "Werk ohne Autor" auf die Leinwand zurück. Was lohnt den Kinobesuch? Und wann lässt man das Portemonnaie besser stecken?

"Venom"
Fantasy
USA
112 Minuten
FSK 12

Ein Journalist (Tom Hardy), der zu Superkräften gekommen ist, muss seine neu gefundenen Kräfte einsetzen, um die Welt vor einer Schattenorganisation zu bewahren.

Erstmals auf der Leinwand tauchte die Figur des Venom, der zum "Spider-Man"-Universum gehört, 2007 in "Spider-Man 3" auf. In den Marvel-Comics war sie erstmals 1984 zu sehen, und Sony Pictures haben nach Jahren der Entwicklung nun der Charakter sein Solo-Abenteuer spendiert. Regisseur Ruben Fleischer ("Gangster Squad") hat keinen Zugriff gefunden: Sein Fantasy-Film kommt chaotisch und lärmend daher. Die Kritiken sind mies, die ersten Zuschauerreaktionen positiver.

Unser Kritiker Björn Schneider rät ab: "Ein am Reißbrett entworfener Bösewicht, das überzogen bombastische CGI-Finale und die fehlenden Sympathien für die Hauptfigur machen den Film zu einer unterdurchschnittlichen und austauschbaren Comic-Verfilmung, die nur für Hardcore-Fans lohnt."

"A Star Is Born"
Drama
USA
136 Minuten
FSK 12

Unsere Empfehlung: Reingehen!

US-Drama über einen Musiker (Bradley Cooper), der einer jungen Sängerin (Lady Gaga) zur Berühmheit verhilft, während seine Karriere auch wegen Alkoholismus in eine Abwärtsspirale gerät.

Die dritte Wiederverfilmung des Originals aus dem Jahr 1937 - und siehe da, Regiedebutant und Drehbuchautor Bradley Cooper ist ein ganz großer Wurf gelungen. Mit seiner geschickten Inszenierung, den sympathischen Hauptdarstellern und einer wirklich rührenden Liebesgeschichte ist diese Warner Brothers Pictures-Version der Beweis, das selbst das x-te Remake gelungen ausfallen kann. Die Kritiker und die Zuschauer sind durch die Bank begeistert.

Ebenso unser Rezensent Andreas Köhnemann, der die Höchstwertung vergibt - fünf von fünf Sternen! Er schreibt: "Ein bestechend in Szene gesetztes, zugleich witziges und sehr trauriges Werk über Liebe und Musik, in dem Bradley Cooper und Lady Gaga als Paar brillieren. Dieser Film könnte in einigen Jahren als moderner Klassiker gelten!"

"Werk ohne Autor"
Drama
Deutschland
188 Minuten
FSK 12

Deutsches Drama über einen einen ostdeutschen Künstler (Tom Schilling), der aus der DDR in den Westen flüchten kann. Trotzdem wird er von traumatischen Erinnerungen an seine Kindheit während der Nazi-Zeit und seine Jugend unter dem SED-Regime verfolgt.

Mit "Das Leben der Anderen" ist Florian Heckel von Donnersmarck 2006 ein Meisterwerk gelungen, sein Hollywood-Einstand 2010 mit "The Tourist" ist läppisch geraten. Wohin geht mit dieser ambitionierten Walt Disney Company-Produktion die künstlerische Reise? Die thematisch interessante und gedankenvolle Hommage an den Maler Gerhard Richter hat einen unangenehm anti-intellektuellen Beigeschmack. Oft bewegend, manchmal übertrieben melodramatisch, wirkt das Ganze eher wie ein Fernsehmehrteiler als wie großes Kino. Die Kritiken sind gemischt.

Unserem Kollegen Andreas Köhnemann hat es nur gebremst gefallen: "Ein Film mit einigen starken Bildern und einer namhaften Besetzung, aber auch mit deutlichen Schwächen in der Dramaturgie und in der Figurenzeichnung."

"Die Abenteuer von Wolfsblut"
Abenteuer
Frankreich
87 Minuten
FSK 6

Französischer Animationsstreifen über einen Wolf, der während des amerikanischen Goldrauschs in die Zivilisation kommt und verschiedenen Herren dient.

Neue Version des Romans des US-Autoren Jack London aus dem Jahr 1906, die der Animationskünstler Alexandre Espigares in seinem Regiedebut unterhaltsam in Szene gesetzt haben.

Unser Kritiker Falk Straub ist der Tobis-Produktion mittelprächtig gewogen: "Alexandre Espirages' Adaption des Klassikers der Abenteuerliteratur überzeugt in erster Linie durch seine klug variierte, spannend, mitfühlend und warmherzig erzählte Geschichte. Die Qualität der Animationen reicht daran nicht heran."

Hier geht es zu den kompletten Filmstarts


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