Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Aladdin - Will Smith
Aladdin - Will Smith
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (24. - 26.5.): "Aladdin" erfüllt sich Erfolgswunsch

"Avengers: Endgame" bei über 800 Millionen Dollar

Das Memorial Day-Wochenende - heute ist Feiertag in den USA - brachte gute Umsätze in den nordamerikanischen Kinos. Das wegen der bissigen Kommentare im Netz nach den ersten veröffentlichten Trailern befürchtete Abstrafen von "Aladdin" mit seinem "blauen Will Smith" blieb aus, und insgesamt kamen 168 Millionen Dollar für die Top Twelve-Filme zusammen. Das liegt auf dem Vorjahresniveau, als "Solo: A Star Wars Story" mit Alden Ehrenreich und 84 Millionen Dollar zur Premiere ganz oben einstieg und insgesamt 176 Millionen Dollar umgesetzt wurden.

Gold
Aufatmen bei Walt Disney Pictures. Ihr "Aladdin" ist vom Publikum gut angenommen worden. 86 Millionen Dollar flossen in die Kassen der massiven 4476 Kinos, mit dem der Fantasy-Film "Pokémon Detective Pikachu" als meistgezeigtes Werk Kanadas und der Vereinigten Staaten abgelöst hat. 183 Millionen Dollar hat die Neuverfilmung des Zeichentrickfilms aus dem Jahr 1992 gekostet. Im Ausland hat der Mena Massoud-Streifen, der gemischte Kritiken erhalten hat, mit 121 Millionen Dollar hervorragend debutiert.

Silber
Schon nach zehn Tagen ist der gestürzte Tabellenführer "John Wick: Chapter 3 - Parabellum" mit 101 Millionen Dollar der erfolgreichste Teil des Keanu Reeves-Trios. Kein Wunder, dass Summit Entertainment einen vierten Part für Mai 2021 angekündigt haben. Unverändert 3850 Lichtspielhäuser zeigen den Thriller, der am zweiten Wochenende auf 24 Millionen Dollar kam. Der Zuschauerschwund fiel mit minus 57 Prozent hoch aus.

Bronze
Von zwei auf drei runter ging es für "Avengers: Endgame", der am fünften Wochenende weitere Box Office-Geschichte geschrieben hat. Als erst zweite Produktion nach "Star Wars: The Force Awakens" kommt der Fantasy-Film auf über 800 Millionen Dollar. 16 Millionen Dollar trugen am Wochenende dazu bei, was einem gemäßigten Besucherrückgang von minus 43 Prozent entspricht. Der 356 Millionen Dollar teure Scarlett Johansson-Streifen musste immerhin 410 Spielorte räumen und ist jetzt noch in 3810 Filmtheatern zu sehen.

Die Neuen
Die zwei weiteren Premieren neben "Aladdin" konnten bei den Zuschauern nicht verfangen und starteten enttäuschend. "Brightburn", die Mischung aus Horror und Superheldenfilm mit Elizabeth Banks, kommt mit nur 7,5 Millionen Dollar in 2607 Spielstätten auf den fünften Rang. Die bloß 6 Millionen Dollar teure Screen Gems-Produktion hat gemischte Rezensionen erhalten.

Von den Kritikern einhellig gelobt wird "Booksmart". Das Regiedebut von Schauspielerin Olivia Wilde konnte allerdings nicht von den Lobeshymnen profitieren. Mit 6,5 Millionen Dollar Umsatz erreicht die Komödie lediglich den sechsten Platz. Eine Budgetzahl haben United Artists nicht veröffentlicht.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Pokémon Detective Pikachu" (3. Woche / bisher insgesamt 116 Millionen Dollar); Siebter ist das Dennis Quaid-Drama "A Dog's Journey" ("Bailey - Ein Hund kehrt zurück" / 2. Woche / 15 Mio.); Achter ist "The Hustle" ("Glam Girls" / 3. Woche / 30 Mio.); Neunter ist der Dennis Quaid-Thriller "The Intruder" (4. Woche / 32 Mio.) und schließlich Zehnter die Charlize Theron-Komödie "Long Shot" (4. Woche / 28 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Diese Teen-Romanze interessierte kaum jemanden, und nicht jede wird zu einem "The Fault in Our Stars" ("Das Schicksal ist ein mieser Verräter"). "The Sun Is Also a Star" kam bei den Kritikern nur mäßig, bei den Kinogängern gar nicht an und muss am zweiten Wochende bereits die Charts verlassen. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nicola Yoon aus dem Jahr 2016 mit Yara Shahidi hat Warner Bros. 9 Millionen Dollar gekostet und steht bei kümmerlichen 4,2 Millionen Dollar.

Auf ebenfalls wenig Resonanz ist "Poms" ("Dancing Queens") gestoßen. Die Komödie um Diane Keaton, die in einem Seniorenheim eine Cheerleading-Truppe gründet, hatte schlechte Kritiken erhalten. Nach drei Wochen ist Charts-Schluss für die 10 Millionen Dollar teure STX Entertainment-Produktion, für die Karten im Wert von 12 Millionen Dollar erworben wurden.

Und noch ein Flop für STX: Ihr Animationsstreifen "UglyDolls", von den Kritikern verrissen und von den kleinen und großen Zuschauern abgelehnt, erreicht in vier Wochen 19 Millionen Dollar bei Kosten in Höhe von 45 Millionen Dollar.


Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.