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Deutscher Filmpreis 2008:

Vier Lolas für Fatih Akins "Auf der anderen Seite"

Vier gewinnt: Vier Jahre nachdem Fatih Akin fünf Lolas für "Gegen die Wand" erntete, räumte er beim 58. Deutschen Filmpreis wieder vier Trophäen ab - für sein Drama "Auf der anderen Seite" erhielt er die Lola in Gold und Auszeichnungen in den Kategorien Regie, Drehbuch und Schnitt

Vier gewinnt: Vier Jahre, nachdem Fatih Akin (34) fünf Lolas für "Gegen die Wand" erntete, ist er wieder der große Gewinner des Deutschen Filmpreises - mit vier Trophäen. Für "Auf der anderen Seite" erhielt der türkischstämmige Hamburger am Freitag in Berlin die Lola in Gold und die entsprechenden Preise in den Kategorien Regie, Drehbuch und Schnitt. Für sein Episodendrama wurde er bereits 2007 in Cannes mit dem Preis für das Beste Drehbuch geehrt. Die Lola in Silber ging an Doris Dörrie, für ihr Drama "Kirschblüten - Hanami".

Ganz ohne Nominierungen und Preise stand Til Schweiger im Mittelpunkt, allein durch sein Auftauchen: Wurde doch zuvor gemunkelt, er sei noch immer äußerst beleidigt, dass seine Komödie "Keinohrhasen" - mit über sechs Millionen Zuschauern der erfolgreichste deutsche Film der letzten Jahre - wegen formaler Fehler bei der Bewerbung übergangen wurde. Schweiger war daraufhin mit Getöse aus der Deutschen Akademie ausgetreten. Inzwischen ist er jedoch wieder Mitglied.

Als beste Schauspielerin wurde die Nina Hoss für ihre Darstellung in "Yella" ausgzeichnet - wie bereits bei der Berlinale 2007. Zum besten Schauspieler kürte die Jury Elmar Wepper, für seine Rolle als trauernder Witwer in Dörries "Hanami".
Bei den Nebendarstellern setzten sich Christine Schorn ("Frei nach Plan") und Frederick Lau ("Die Welle") durch.

Der Deutsche Filmpreis ist mit 2,8 Millionen Euro Preisgeld der höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands.

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