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Til Schweiger (54)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 19. Dezember 1963 in Freiburg im Breisgau
Name: Tilman Valentin Schweiger
Größe: 175 cm

"Für 'ne Superrolle würde ich schon von Hamburg nach München barfuß gehen."
Aus einem Interview mit dem BestLife-Magazin.

Bildergalerie

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Biographie

Til heißt eigentlich Tilman Valentin. Am 19. Dezember wurde er in Freiburg geboren. Aufgewachsen ist er allerdings in Gießen. Er hat zwei Brüder, seine Eltern sind Lehrer. Nach dem Abitur studierte er zunächst vier Semester Germanistik - er wollte wie seine Eltern Lehrer werden - dann drei Semester Medizin.

1986 begann Schweiger in Köln eine Schauspielausbildung, an der Schauspielschule des Theaters "Der Keller". 1989 absolvierte er die staatliche Prüfung und nahm daraufhin ein Engagement am Bonner Contra-Kreis-Theater an.
1991 wurde er mit der Rolle des Jo Zenker im Serien-Dauerbrenner "Lindenstraße" bekannt. Im selben Jahr gab er auch sein Kinodebüt, in der Ruhrpottkomödie "Manta, Manta". Das Drama "Ebbies Bluff" (1992) brachte ihm den Max-Ophüls-Preis für die beste Hauptrolle ein.
Richtig berühmt wurde Schweiger 1994, als Sönke Wortmann den inzwischen 30jährigen in seiner Komödie "Der Bewegte Mann" besetzte. 1996 landete er mit Detlev Bucks Komödie "Männerpension" seinen nächsten Hit. Im selben Jahr gründete er mit Thomas Zickler und André Hennicke die Produktionsfirma Mr. Brown Entertainment (inspiriert von Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs") und brachte damit seinen nächsten Erfolg, "Knockin' On Heavens Door" (1997) - der erfolgreichste deutsche Kinofilm des Jahres, zu dem er gemeinsam mit dem Regisseur Thomas Jahn auch das Drehbuch schrieb.

Ende der 90er folgte dann ein Karriereeinbruch: Sein Regiedebüt "Der Eisbär" (1998), ein Zitat-gespickter Actionstreifen, war nur wenig erfolgreich, ebenso wie Peter Throwarths Actionkomödie "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" (1999), Bernd Eichingers Fantasydrama "Der Große Bagarozy" (1999) und das Politdrama "Was tun, wenn's brennt" (2001). Erst Bully Herbigs "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1" brachte Schweiger wieder einen Kassenerfolg - wobei er im selben Jahr mit der deutsch-französichen Koproduktion "Die Daltons gegen Lucky Luke" den absoluten Tiefpunkt seiner Karriere erlebte.
2005 überraschte Schweiger mit "Barfuss", einem sensiblen Außenseiterdrama, das er nach seinem Drehbuch - welches auf einem Treatment beruht, das er 1998 in den USA erwarb - inszenierte und produzierte. Die politisch völlig unkorrekte Komödie "Wo ist Fred?" (2006) erwies sich als Flop bei Kritik und Publikum.
Im Dezember 2007 kam dann die Hitkomödie "Keinohrhasen" in die Kinos, gewissermaßen der Nachfolger von "Barfuss" - Schweiger übernahm Drehbuch, Regie und Produktion. Außerdem ist er erstmals neben seinen Kindern auf der Leinwand zu sehen. Für den Film wurde er auf der Berlinale 2008 mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet.

Til Schweigers Hollywoodkarriere verlief trotz amerikanischem Agenten und langjährigem Wohnsitz in Kalifornien bis jetzt nur schleppend: 1998 war er in Antoine Fuquas Actionthriller "Die Ersatzkiller" kurz als Autragsmörder zu sehen. Renny Harlins Actiondrama "Driven" (2001), das Schweiger eigentlich groß heraus bringen sollte, entpuppte sich als grandioser Flop. Zwei Jahre später trat er in "Tomb Raider - Die Wiege des Lebens" wieder als Profikiller auf. Sein letzte größere Hollywoodrolle war ein grimmiger Sachse, in "King Arthur" (2004).

1993 verliebte sich Schweiger in das vier Jahre jüngere amerikanische Model Dana Carlson. Die beiden heirateten 1995 und haben vier Kinder: Valentin Florian (*1995), Luna Marie (*1997), Lilli Camille (1998) und Emma Tiger (*2002). Bis 2004 lebte die Familie in Malibu, Kalifornien. Dann zog sie in eine Villa nach Hamburg-Niendorf um. Im November 2005 gaben die Til und Dana bekannt, dass sie sich trennen werden - in einem Exklusiv-Interview mit der Bild-Boulevardzeitung. Eine Scheidung wollen sie der Kinder zuliebe jedoch nicht. Schweiger lebt inzwischen in Berlin.


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