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Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
© Warner Bros.

Kritik: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (2001)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5 / 5

So ein "Übergangsfilm" kann eine schwierige Kiste sein - das erfährt gerade das Publikum, das die Entscheidung, den Roman "Mockingjay" in zwei Teile aufzuspalten, ausbaden muss: Vieles fühlt sich nach auf der Stelle mit den Hufen scharren, bevor man dann im letzten Film richtig losrennen darf, an.
"The Two Towers" hat solche Probleme nicht. Mit dem mittleren Teil der "Lord of the Rings"-Trilogie bewies Regisseur Peter Jackson 2002, dass man Fäden aufnehmen und ansatzlos weiterspinnen und dass man Lust auf mehr durch mehr machen kann. Der Fantasy-Streifen macht satt durch so viel Spekatel und Emotionen und gleichzeitig doch immer noch ausreichend Appetit auf das Finale. Ein Epos, das es meisterhaft schafft, genauso viel Kraft durch eine gewaltige Schlachtszene zu entwickeln wie durch einen Blick, eine Geste, eine Kulisse, die Musik, die Landschaft. Obendrauf gibt es mit dem Motion-Capture-animierten Gollum, den Andy Serkis großartig Gestalt und Stimme verleiht (im Deutschen spricht Andreas Fröhlich, "Bob" von den Drei Fragezeichen, die Figur), einen Meilenstein der computeranimierten Technik zu sehen.

Fazit: Dieses Meisterwerk sollte sich niemand entgehen lassen - allerdings ist die Kenntnis des ersten Teil "The Fellowship of the Ring" unumgänglich.





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