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Fast & Furious - Hobbs & Shaw
Fast & Furious - Hobbs & Shaw
© Universal Pictures International

Kritik: Fast & Furious - Hobbs & Shaw (2019)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

Mit "Fast & Furious: Hobbs & Shaw" liefern der Regisseur David Leitch ("Atomic Blonde", "Deadpool 2") und die Drehbuchautoren Chris Morgan und Drew Pearce ein Spin-off zur 2001 gestarteten "Fast & Furious"-Reihe. Dabei knüpfen sie an die Geschehnisse des achten Teils an, in welchem sich die Titelhelden Luke Hobbs und Deckard Shaw erstmals verbünden mussten. Schon darin funktionierten die Dialogduelle zwischen dem titanenhaft anmutenden DSS-Agenten und dem akrobatischen Ex-Elitesoldaten recht gut – und auch hier zählen sie zu den Stärken des Films.

Wenn die beiden Protagonisten zu Beginn in ihrem jeweiligen Umfeld via split screen gegenübergestellt und schließlich in einem Raum zusammengeführt werden, kommt "Fast & Furious: Hobbs & Shaw" als amüsantes buddy movie daher. Im weiteren Verlauf enttäuscht der Film jedoch weitgehend, da die Actionsequenzen durch wenig ansprechende CGI-Effekte oft lächerlich wirken und die Geschichte kaum Spannung zu erzeugen vermag, obwohl es um nichts Geringeres als die Rettung des Planeten geht. Mehrere Schauplätze werden geboten, aber lediglich die Samoa-Bilder des Showdowns bleiben im Gedächtnis.

Als antagonistischer Supersoldat Brixton wird Idris Elba trotz gemeinsamer Vergangenheit mit Deckard Shaw ziemlich eindimensional gezeichnet. Brixtons fragwürdige Vorstellungen einer "Verbesserung" der Menschheit durch genetische Veränderung werden kaum vertieft; die Interpretation Elbas fällt eher lustlos aus. Ganz anders ist dies bei der wunderbaren Helen Mirren, die in zwei kurzen Auftritten als Deckards inhaftierte Mutter alles gibt. Mehr von ihr und mehr Wortgefechte zwischen Luke und Deckard hätten dem Film gewiss besser getan als der allzu aufgeblasene Strang um ein tödliches Virus.

Fazit: Das Spin-off zur Action-Saga wartet mit unterhaltsamem Zank zwischen den Helden und einer herrlichen Helen Mirren in einer Nebenrolle auf. Der Plot, die technische Umsetzung und der Bösewicht sind hingegen nur mäßig.




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