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Neue Story-Details zu "Avengers: Age of Ultron"

Wohlmeinendes Monster und Tony Starks "böser Sohn"

Ultron, das wohlmeinende Monster: Entertainment Weekly besuchte das Set und ergatterte dabei einige (spoilerische!) Details zum nächsten "Avengers"-Abenteuer, in dem das Superheldenteam auf einen übermächtigen Roboter trifft. "Wenn Ultron anfängt zu sprechen, ist das oft schön. Es ist wirklich intelligent. Er ist darauf aus, die Dinge zu tun, die er tun will, weil er von X, Y und Z angewidert ist. Du könntest dich wahrscheinlich mit Ultron zusammensetzen und eine sehr intelligente Konversation führen. Er könnte deinen Horizont mit seinen Ansichten erweitern," verrät Chris Evans. Schließlich will Ultron der Welt einfach nur Frieden bringen. Und seine Strategie dafür ist simpel: Die Menschheit eliminieren! "Ich weiß das ihr 'gute' Leute seid", zitiert das Magazin den Roboter. "Ich weiß, dass ihr es gut meint... aber ihr habt das einfach nicht zu Ende gedacht. Es gibt nur einen Pfad zum Frieden... eure Auslöschung." Regisseur und Drehbuchautor Joss Whedon erklärt: "Ultron sieht das Gesamtbild und sagt sich 'Okay, wir brauchen radikale Veränderungen, die gewalttätig und entsetzlich sein werden, um alles besser zu machen'. Er sagt nicht 'Muhaha, bald werde ich herrschen.' Er hat eine Mission. Er will uns retten."
Whedon bewegt sich mit seiner Version des Charakters von der Comicreihe mit dem gleichen Titel weg: "Weil es jüngst ein Comic mit dem Titel 'Age of Ultron' gab, haben viele Leute angenommen, das wir das verfilmen, aber das ist nicht der Fall. Wir machen unsere eigen Version der Origin-Story von Ultron", gab er im letzten Jahr auf der Comic-Con in San Diego kund. "In der Hintergrundgeschichte [des Comics] gab es Hank Pym, so haben viele Leute vermutet, dass er mitmischt. Tut er nicht. Wir nehmen im Prinzip die Sachen aus den Comics, die wir brauchen und nutzen können. Eine Menge Kram muss auf der Strecke bleiben." Das zentrale Problem beim Kampf gegen Ultron ist, dass er nicht nur Roboter, sondern auch Programm ist: Er kann sich selbst uploaden, in die Cloud verschwinden und sich dann in stärkeren und effektiveren physischen Inkarnationen neu zusammenbauen... Im Film taucht Ultrons Charakter zunächst in Tony Starks "Iron League" auf, einem Team von auf Iron Man basierenden Robotern, die ihn bei der Verbrechensbekämpfung vertreten, weil er nach mehreren Weltrettungen unter Superhelden-Burnout leidet. Die Figur gilt außerdem als eine Art metaphorischer Ersatzsohn für Tony, da sie auch Elemente seiner Persönlichkeit besitzt. "Er ist nicht die gute Verson, die aus [Starks] Intellekt und Persönlichkeit hätte entstehen können", erklärt Chris Hemsworth, der als "Thor" selbst eine Person mit Vater/Sohn-Problemen darstellt, "Er ist der böse Sohn".
Whedon iszeniert den Film zur Zeit in London, mit Evans, Hemsworth, Robert Downey Jr., Mark Ruffalo, Scarlett Johansson​, Jeremy Renner, Samuel L. Jackson, Thomas Kretschmann, Aaron Taylor Johnson, Elizabeth Olsen und James Spader in den Hauptrollen - letzterer leiht Ultron seine Stimme und gibt seine Bewegungen mittels Motion Capture vor. In die Kinos kommt der Film am 1. Mai 2015.


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