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Toni Erdmann
Toni Erdmann
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Europäischer Filmpreis: Triumph für "Toni Erdmann"

Komödie gewinnt fünf Preise

Der Favorit hat sich durchgesetzt und damit nach zehn Jahren, als "Das Leben der Anderen" triumphierte, den Europäischen Filmpreis erstmals wieder nach Deutschland geholt. Gestern Abend kürten die rund 3200 Mitglieder der Europäischen Filmakademie im polnischen Wroclaw "Toni Erdmann" zum "Besten Film" des Jahres 2016 und sprachen ihm auch die Preise in den weiteren vier Kategorien zu, in denen die Komplizen-Produktion nominiert gewesen ist.

Maren Ade gewann auf der Gala mit 1200 Gästen für ihre Regie und ihr Drehbuch, Sandra Hüller wurde als "Beste Hauptdarstellerin" und der Österreicher Peter Simonischek als "Bester Hauptdarsteller" geehrt. Nicht durchsetzen konnte sich in der Sparte "Beste Komödie" die Literaturverfilmung "Er ist wieder da", der hinter dem schwedischen Werk "Ein Mann namens Ove" zurückstecken musste.

Hier die vollständige Liste der Preisträger:

Bester Film: "Toni Erdmann" (Deutschland)
Beste Komödie: "Ein Mann namens Ove" (Schweden)
Bester Dokumentarfilm: "Fuocoammare" (Italien)
Bester Animationsfilm: "Ma vie de courgette" (Schweiz)
Bester Kurzfilm: "9 Days - From My Window in Aleppo" (Niederlande)
Europäische Entdeckung: "Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki" (Finnland)
Publikumspreis: "Cialo" (Polen)

Beste Regie: Maren Ade ("Toni Erdmann")
Bestes Drehbuch: Mare Ade ("Toni Erdmann")
Beste Darstellerin: Sandra Hüller ("Toni Erdmann")
Bester Darsteller: Peter Simonischek ("Toni Erdmann")
Beste Kamera: Camilla Hjelm Knudsen ("Unter dem Sand")
Beste Musik: Ilya Demutsky ("Der die Zeichen liest")
Bester Schnitt: Anne Osterud und Janus Billeskov Jansen ("Die Kommune")
Beste Ausstattung: Alice Normington für "Suffragette"
Beste Kostüme: Stefanie Bieker ("Unter dem Sand")
Beste Maske: Barbara Kreuzer ("Unter dem Sand")
Bester Ton: Radoslaw Ochino ("11 minut")

Preis für das Lebenswerk: Jean-Claude Carrière
Europäischer Beitrag für das Weltkino: Pierce Brosnan
Ehrenpreis: Andrzej Wajda
Europäischer Ko-Produktions-Preis: Leontine Petit



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