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Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2 -...lakat
Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2 - Hauptplakat
© Concorde

Kritik: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2 (2011)


Wie es schon bei Harry Potters letztem Abenteuer "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" der Fall war, wurde auch das Finale der romantischen Vampir-Werwolf-Saga in zwei Filme aufgeteilt. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass das erzählerische Potential des Stoffes voll ausgeschöpft und die Spannung der Fans bis zur Fortsetzung konstant hochgehalten wird. Daneben stehen natürlich auch kommerzielle Interesse dahinter. Erneut nahm Regisseur Bill Condon ("Dreamgirls") auf dem Regiestuhl Platz, dem für "Breaking Dawn 2" 75 Millionen Dollar zur Verfügung standen – so viel wie für keinen anderen Film der "Twilight"-Saga zuvor. Und die Messlatte liegt hoch: Teil eins spielte über 700 Millionen Dollar an den internationalen Kino-Kassen ein und entwickelte sich zum erfolgreichsten Film des Franchises. Dass das 75-Millionen-Dollar-Budget gut investiertes Geld war, beweist nun der neue Film. Nach dem doch eher enttäuschenden ersten Teil von "Breaking Dawn" bringt Condon die Reihe dank einer fesselnden und ereignisreichen Geschichte sowie einer überzeugenden weiblichen Hauptfigur zu einem versöhnlichen Ende.

Pünktlich zum Finale der erfolgreichen Film-Reihe finden Bella und Edward zu alter Stärke zurück. "Breaking Dawn Part 2" ist wesentlich ereignisreicher und spannender als der emotionslose erste Teil. Fans dürfen sich bei "Breaking Dawn Part 2" mehr denn je auf einen gelungenen Gefühlscocktail aus spannenden Momenten und Romantik freuen, wobei die Betonung eindeutig auf Spannung liegt. Vor allem ab der Schlüsselszene des Films, bei der dem Volturi-Clan die Existenz des kleinen Vampirmädchens bewusst wird, zieht Regisseur Condon die Spannungsschraube verstärkt an und lässt den Film auf packende Weise auf den finalen Kampf zwischen den Cullens und den Volturi zusteuern. Diesmal sind die Gefühle, vor allem auf Seiten von Bella und Edward nach der Geburt ihrer Tochter, deutlicher zu spüren und gehen bisweilen sogar auf den Zuschauer über. Somit macht der Film die vielen emotionslosen Ereignisse des letzten Teils (wie etwa der fade Todeskampf von Bella am Ende) schnell vergessen.

Besonders gut tut dem Film die Verwandlung von Bella in einen Vampir. Sie entwickelt sich zu einer ansehnlichen, dynamischen Vampir-Mama, die vor Energie nur so strotzt. Diese neue Rolle bekommt Kristen Stewart außerordentlich gut. Alles in allem dürfte "Breaking Dawn Part 2" die Fans aufgrund dieses Umstands sowie der spannenden und wendungsreichen Story versöhnlich stimmen. Man sollte jedoch die ersten Filme gesehen haben, sonst wird man kaum ein Gespür für die Geschichte und deren Figuren entwickeln können.

Fazit: "Breaking Dawn Part 2" ist ereignisreicher und packender als sein schwacher Vorgänger und überzeugt auch dank Kristen Stewart, die hier ihre Verwandlung zum Vampir abschließt. Und diese neue Rolle bekommt ihr extrem gut.





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