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Christopher Plummer in All the Money in the World
Christopher Plummer in All the Money in the World
© TriStar Pictures

Kevin Spacey verschwindet aus Film

Nach drei Wochen Trailer mit Christopher Plummer veröffentlicht

(30.11.2017) Update
Gerade einmal drei Wochen sind vergangen, seitdem TriStar Pictures bekannt gegeben haben, dass der wegen der Missbrauchsvorwürfe in Ungnade gefallene Kevin Spacey aus dem bereits fertigen Kriminalfilm "All the Money in the World" herausgeschnitten wird und alle seine Szenen mit Christopher Plummer neu gedreht werden sollten.

Wie es Ridley Scott ("The Martian"), der heute seinen 80. Geburtstag feiert, und sein Team geschafft haben, wird sicherlich noch der Gegenstand so mancher Frage in den Presserunden für den Streifen werden, dessen Premierentermin unverändert der 22. Dezember bleiben soll - aber sie haben es geschafft: Gestern haben TriStar den neuen Trailer zu dem Werk mit Michelle Williams und Mark Wahlberg veröffentlicht, in dem Christopher Plummer zu sehen ist - nahtlos, als wäre der Kanadier von Beginn an dabei gewesen.

Hier der neue Trailer:



(09.11.2017) Ridley Scott dreht Szenen mit Christopher Plummer neu
Die Karriere von Kevin Spacey ist vorbei. Wer will noch - Unschuldsvermutung hin oder her - mit einem Mann arbeiten, der von zahlreichen Männern beschuldigt wird, sie sexuell belästigt und bedrängt zu haben - darunter der Sohn von Richard Dreyfuss - und dem nicht nur von seinem "Baby Driver"-Kollegen Jon Bernthal ("Habe jeden Respekt für ihn verloren") attestiert wird, sich während Dreharbeiten wie ein Rüpel benommen zu haben? Und welcher Zuschauer will so jemanden noch im Kino, im Fernsehen oder auf einer Bühne sehen?

Jetzt möchte Produzent und Regisseur Ridley Scott ("The Martian") Spacey nicht mal mehr in seinem Film haben, den er bereits abgedreht hat. Aus dem für den 22. Dezember vorgesehenen "All the Money in the World" werden die Szenen mit dem 58-Jährigen herausgeschnitten, wie gestern im Einvernehmen mit Sony Pictures entschieden wurde, deren Tochter TriStar Pictures den Kriminalfilm produziert. In den kommenden zwei Wochen sollen die entsprechenden Szenen dann mit Christopher Plummer neu gedreht werden - ein unerhörter Vorgang, der zeigt, dass die Person Kevin Spacey nun als wahrhaft toxisch gilt.

Ob das Unternehmen gelingt und der Premierentermin zu halten ist, wird man sehen. Die Zeitachse ist auf jeden Fall ambitioniert. Spacey soll für die Nebenrolle als Ölmilliardär John Paul Getty, der sich 1973 weigerte, ein Lösegeld für seinen entführten Enkel zu zahlen, rund zwei Wochen vor den Kameras gestanden haben.


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