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Kevin Spacey als Jean Paul Getty in All the Money in...World
Kevin Spacey als Jean Paul Getty in All the Money in the World
© STX Entertainment

Kevin Spacey verschwindet aus Film

Ridley Scott dreht Szenen mit Christopher Plummer neu

Die Karriere von Kevin Spacey ist vorbei. Wer will noch - Unschuldsvermutung hin oder her - mit einem Mann arbeiten, der von zahlreichen Männern beschuldigt wird, sie sexuell belästigt und bedrängt zu haben - darunter der Sohn von Richard Dreyfuss - und dem nicht nur von seinem "Baby Driver"-Kollegen Jon Bernthal ("Habe jeden Respekt für ihn verloren") attestiert wird, sich während Dreharbeiten wie ein Rüpel benommen zu haben? Und welcher Zuschauer will so jemanden noch im Kino, im Fernsehen oder auf einer Bühne sehen?

Jetzt möchte Produzent und Regisseur Ridley Scott ("The Martian") Spacey nicht mal mehr in seinem Film haben, den er bereits abgedreht hat. Aus dem für den 22. Dezember vorgesehenen "All the Money in the World" werden die Szenen mit dem 58-Jährigen herausgeschnitten, wie gestern im Einvernehmen mit Sony Pictures entschieden wurde, deren Tochter TriStar Pictures den Kriminalfilm produziert. In den kommenden zwei Wochen sollen die entsprechenden Szenen dann mit Christopher Plummer neu gedreht werden - ein unerhörter Vorgang, der zeigt, dass die Person Kevin Spacey nun als wahrhaft toxisch gilt.

Ob das Unternehmen gelingt und der Premierentermin zu halten ist, wird man sehen. Die Zeitachse ist auf jeden Fall ambitioniert. Spacey soll für die Nebenrolle als Ölmilliardär John Paul Getty, der sich 1973 weigerte, ein Lösegeld für seinen entführten Enkel zu zahlen, rund zwei Wochen vor den Kameras gestanden haben.



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