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Christina Ricci (38)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 12. Februar 1980 in Santa Monica, Kalifornien, USA
Größe: 155 cm

Verlor 1994 zwei Hauptrollen an Kirsten Dunst: Amy in "Betty und ihre Schwestern" und Claudia in "Interview mit einem Vampir"

Bildergalerie

Christina Ricci, 20. März 2013Fear and Loathing in Las Vegas - Christina RicciBel Ami - Clodette (Christina Ricci) und Georges...färe.Bel Ami - Clotilde (Christina Ricci) und Georges...nson)Bel Ami - (v.l.n.r.) Madame Rousset (Kristin Scott...icci)Bel Ami - Geroges (Robert Pattinson) verfällt der...icci)

Biographie

Christina kam am 12. Februar 1980 in Santa Monica, Kalifornien, zur Welt. Sie ist das jüngste Kind von Sarah Ricci, einem ehemaligen Ford-Model, und Ralph Ricci, einem Psychiater, der seine Patienten Urschrei-Therapien unterzog - was die kleine Christina munter imitierte. Später arbeitete er als Anwalt. Ihre Geschwister heißen Rafael (*1971), Dante (*1974) und Pia (*1976). Trotz der Vorliebe für italienische Namen stammt der größte Teil ihrer direkten Vorfahren aus Irland.
Wenige Jahre nach ihrer Geburt siedelte Christinas Familie nach Montclair in New Jersey um. Nachdem sie dort die High School abschloss, besuchte sie die Professional Children's School in New York, eine Art Oberstufe für angehende Schauspieler, zu deren Absolventen unter anderem auch Carrie Fisher, Sarah Jessica Parker, Christian Slater, Uma Thurman und Scarlett Johansson gehören.
Ein Kritiker der Lokalzeitung Bergen Record entdeckte Ricci bereits im Alter von acht Jahren bei einer Schulaufführung. Dabei hatte sie die Rolle einem gleichaltrigen Jungen geklaut: Christina provozierte ihn, bis er sie schlug. Zur Strafe durfte er nicht mehr mitspielen. Zuvor war sie bereits in einigen Werbespots zu sehen gewesen.
Ihren ersten Kinopart landete Christina 1990, mit zehn Jahren: In "Meerjungfrauen küssen besser" stellte sie die Schwester des damaligen It-Girls Winona Ryder dar. Ein Jahr später gelang Christina entgültig der Durchbruch: Als finstere Wednesday Addams in Barry Sonnenfelds Hit-Komödie "Die Addams Family". Leider verpasste ihr der Film auch ein etwas düsteres Image, das sie bis heute nicht abzuschütteln vermochte - zumal sie 1993 für "Die Addams Family in verrückter Tradition" noch einmal in die Rolle der Wednesday schlüpfte. Nach den Dreharbeiten ließen sich Christinas Eltern scheiden.
Brad Silberlings Spukkomödie "Casper" (1995) wurde von Kritikern fast durchweg geschmäht, kam beim Publikum aber fast ebenso gut an, wie die Addams-Abenteuer.
Ihre erste Teenage-Rolle landete Christina in "Now and Then – Damals und heute" (1995), als jüngere Version von Rosie O'Donnell. Ein Jahr später trat sie im britischen Coming-of-Age Drama "The Last of the High Kings" auf.
1997 etablierte Christina sich dann entgültig als eine der talentiertesten und vielseitigsten Schauspielerinnen ihrer Generation, als verletzlich-berechnender Teenager in Ang Lees Familiendrama "Der Eissturm". Im folgenden Jahr war sie außerdem dank Vincent Gallos "Buffalo '66" (neben ihrer Addams-Mutti Angelica Huston), John Waters' "Pecker" und Don Roos' "Das Gegenteil von Sex" in aller Munde, drei viel beachteten Indiehits. Letzterer bescherte ihr außerdem eine Golden Globe-Nominierung. Dass sie sie bei den Academy Awards übergangen wurde bezeichnete Entertainment Weekly später als einen der "Worst Oscar Snubs Ever".

Dem Indie-Ruhm folgte 1999 eine Hauptrolle in Tim Burtons Fantasy-Blockbuster "Sleepy Hollow", an der Seite von Johnny Depp. Neben ihm stand sie zwei Jahre später auch für Sally Potters ambitioniertes Drama "The Man Who Cried" vor der Kamera, das sich allerdings als Flop erwies.
Mit ihrer eigenen Produktionsfirma Blaspheme Filmes brachte Christina 2001 das Biopic "Prozac Nation" auf den Weg, in dem sie die Hauptrolle spielt. Massive Probleme mit dem Studio Miramax verhinderten den Kinostart - der Film wurde mehrfach umgeschnitten und fast gar nicht promoted. Christina wandte sich daraufhin dem Fernsehen zu, mit Gastauftritten in "Ally McBeal" und "Malcolm mittendrin".
2001 landete sie wieder einen Aufsehen erregenden Part: Als lesbische Geliebte der Mörderin Aileen Wuornos (Charlize Theron), im Tatsachendrama "Monster".
Danach folgte eine längere Karrierepause: Nach Woody Allens Flop "Anything Else" (2003) und Wes Cravens Horrorgurke "Verflucht" (2005) kehrte Christina zunächst ins Fernsehen zurück, mit Rollen in "Joey" und "Grey's Anatomy". 2007 war sie wiederum in zwei ambitionierten Dramen zu sehen, die grandios scheiterten: "Black Snake Moan", ein schwerblütiges Südstaatendrama mit Samuel L. Jackson, und "Penelope", ein modernes Märchen, in dem Christina ein Mädchen spielt, das mit einer Schweinenase geboren wurde. Ihr bisher größter Reinfall kam jedoch ein Jahr später, mit dem als Blockbuster angesetzten Effektespektakel "Speed Racer".

Und privat? 2009 war sie für wenige Monate mit dem Schauspieler Owen Benjamin verlobt. Derzeit (Januar 2010) ist sie mit Curtis Buchanan liiert. Zu ihren Ex-Freunden gehören Matthew Frauman, Chris Evans, Kick Gurry und Adam Goldberg.



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