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Daniel Craig (49)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 02. März 1968 in Chester, (Cheshire), England
Name: Daniel Wroughton Craig
Größe: 178 cm
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: blond
Links: Daniel Craig bei Fan-Lexikon.de

Zitat: "Ich habe einen persönlichen Fitnesstrainer für 'Casino Royale', was sich als absolutes Gottesgeschenk herausgestellt hat. Ich wusste, dass ich in der besten Form sein musste, weil ich es sonst niemals überleben würde. Weil es letztendlich nämlich keine reingemalten Sachen gab. Diese Stunts werden nicht von CGI unterstützt... was du siehst, ist die Realität. Und ich habe die blauen Flecken, das zu beweisen!"
Aus einem Interview mit The Globe and Mail, März 2006.

Zitat: "Ich versuche nicht, irgendjemanden zu verarschen: Es ist ein Bond Film - nicht Ingmar Bergman, verdammt nochmal. Was nichts gegen Martins Inszenierung sagen soll. Aber es sollte eine emotionale Seite haben. Also haben wir angefangen zu drehen, und keiner hat mich daran gehindert, das mit reinzubringen. Also hatte ich das Gefühl, dass ich was richtig mache."
Aus einem Interview mit The Guardian, November 2006

Bildergalerie

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Biographie

Daniel Craig wurde im nordenglischen Chester geboren. Sein Vater, Timothy John Wroughton Craig, arbeitete zunächst als Seekadett, später als Stahlarbeiter und kaufte schließlich den "Ring O' Bells'" Pub in Frodsham, Cheshire. Seine Mutter, Olivia Craig (geborene Williams), ist Kunstlehrerin. Als Daniel vier Jahre alt war, trennten sich seine Eltern. Daniel zog mit der Mutter und seiner älteren Schwester Lea zunächst nach Liverpool, dann nach Hoylake, auf die Halbinsel Wirral.
Im Alter von sechs trat er erstmals als Schauspieler auf, in einer "Oliver!"-Aufführung der Frodsham Grundschule. Während der Schulzeit tat Daniel sich zunächst als Rugbyspieler im "Hoylake Rugby Club" hervor. Das Schauspielen nahm er mit 14 Jahren wieder auf, an der Hilbre High School in West Kirby auf Wirral, in Aufführungen von "Oliver", "Romeo und Julia" und "Cinderella". Mit 16 Jahren verließ Daniel die Schule. Als die National Youth Theatre's (NYT)-Theatertruppe 1984 in Manchester auftrat, bewarb sich Daniel um die Aufnahme.

Er wurde akzeptiert und zog nach London. Dort trat er zunächst als Agamemnon in Shakespeares 'Troilus und Cressida' auf. Da seine Gage kaum fürs Überleben in der teuren Metropole ausreichte, verdiente Daniel sich nebenher als Kellner und Tellerwäscher Geld. Mit der NYT trat er unter anderem auch in Spanien und Russland auf. Parallel bewarb er sich mehrmals an der renommierten Hochschule Guildhall School of Music and Drama - zu deren Absolventen Alfred Molina, David Thewlis, Orlando Bloom, Joseph Fiennes und Ewan McGregor gehören. 1988 zahlte sich Daniels Hartnäckigkeit aus, und er bekam einen Studienplatz. 1991 schloss er sein Schauspielstudium ab.
Ein Jahr später gab er sein - wenig beachtetes - Kinodebüt, in dem Apartheitsdrama "The Power of One".
1992 heiratete er die schottische Schauspielerin Fiona Loudon. Aus der Ehe, die nur zwei Jahre hielt, ging die gemeinsame Tochter Ella (*1992) hervor.

In Daniels Karriere folgte eine Nebenrolle in der TV-Serie "Sharpe's Eagle" (1993). Die erste Hauptrolle landete Daniel drei Jahre später, in der erfolgreichen - und heute zu den britischen TV-Klassikern gehörenden - BBC-Serie "Our Friends in the North", mit der er in Großbritannien berühmt wurde. 1995 trat Daniel neben Kate Winslet in der heute zurecht vergessehenen Kinderkostümklamotte "A Kid in King Arthur's Court" auf.
1997 wagte er sich an das ambitionierte Francis Bacon-Biopic "Love is the Devil", als Bacons unglücklicher Lover George Dyer. Im selben Jahr war er außerdem in der TV-Dramenversion von Minette Walters' Mysteryroman "Im Eishaus" zu sehen. 1998 erschien er auch kurz im Historienklassiker "Elizabeth" auf der großen Leinwand.

Der große Durchbruch gelang Daniel dann im neuen Jahrtausend: Neben Angelina Jolie in "Lara Croft: Tomb Raider" (2001). Es folgten gewichtige Parts in der australischen Miniserie "Sword of Honour" (2001) und in Sam Mendes' "Road to Perdition" (2002) - als Sohn von Paul Newmans Charakter. Danach erregte er in den vielbeachteten britischen Independentdramen "Die Mutter" (2003) und "Sylvia" (2003, neben Gwyneth Paltrow) Aufsehen. Kritiker und Krimifans beeindruckte Daniel ein Jahr später neben Sienna Miller in dem Crime Thriller "Layer Cake". Die Verfilmung von Ian McEwans Roman "Enduring Love" aus demselben Jahr, mit Rhys Ifans und Samantha Morton, erwies sich allerdings als grandioser Flop.

Was Daniel zu dem Zeitpunkt allerdings ziemlich egal gewesen sein dürfte, denn: Statt Favoriten wie Clive Owen ernannte man ihm zum Nachfolger von Pierce Brosnan in der Rolle der Brit-Ikone James Bond - und zwar in einem Vertrag über drei Filme. Da er sich äußerlich extrem von den beliebtesten Verkörperungen des Gentlemen-Agenten abhebt, wurde er von der Bekanntgabe der Besetzung bis zum Filmstart allerdings gnadenlos attackiert. Der Erfolg von "Casino Royale" (2006), der mit einem ebenso wenig Klischees entsprechendem Bond-Girl (Eva Green) tatsächlich zum Ursprung des Charakters zurückkehrt, dürfte für Daniel daher mehr als erleichternd gewesen sein.
Was nicht heißt, dass er sich plötzlich ausverkauft: 2005 trat er neben Keira Knightley und Adrien Brody in dem ambivalenten SciFi-Thriller "The Jacket" auf, sowie auch in Stephen Spielbergs sperrigem Terrordrama "München". Privat fand er im selben Jahr ebenfalls sein Glück, mit der japanischstämmigen amerikanischen Filmproduzentin Satsuki Mitchell.

Nach "Casino Royale" - dem zweiterfolgreichsten Bond Film aller Zeiten - war Daniel zweimal neben Nicole Kidman zu sehen: In "Invasion", dem wohl größten Flop seiner Karriere", und der Verfilmung von Philip Pullmans philosophischem Märchen "Der Goldene Kompass", dem wegen der subtilen Kritik an Kircheninstitutionen allerdings in den USA ein aggressiver Wind voller Verleäumdungen und Boykott-Hetze entgegen stürmte - was seinem durchschlagenden Erfolg in Europa jedoch keinen Abbruch tat...
2008 ist Daniel zum zweiten Mal als James Bond zu sehen, in dem "Casino Royale"-Nachfolger "Quantum of Solace".



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