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Ewan McGregor (53)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 31. März 1971 in Perth, Perthshire, Schottland
Name: Ewan Gordon McGregor
Größe: 179 cm

Denis Lawson ("Local Hero", Wedge Antilles in den ersten drei "Star Wars"-FIlmen) ist der Bruder seiner Mutter

McGregor wohnte während seines Studiums in London mit Jude Law und Jonny Lee Miller zusammen

Sollte ursprünglich James Bond in "Casino Royale" spielen - lehnte aber ab, um nicht auf eine Rolle festgelegt zu werden.

Bildergalerie

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Biographie

Ewan McGregor kam im schottischen Perth (Perthshire) zur Welt und wuchs in der nahegelegenen Kleinstadt Crieff auf. Seine Eltern, Carol Diane - die Schwester des Schauspielers Denis Lawson- und James Charles Stuart McGregor waren dort als Lehrer beschäftigt. Ewan hat einen älteren Bruder, Colin, der als Pilot für die Royal Air Force fliegt.

Nach dem Besuch der Privatschule Morrison's Academy - die er mit 16 Jahren ohne Abschluss verließ - studierte McGregor zunächst ein Jahr lang am Fife College Of Further And Higher Education in Kirkcaldy Drama und arbeitete parallel als Bühnenassistent am Perth Repertory Theatre. Ab 1988 studierte er an der Londoner Guildhall School of Music and Drama Schauspiel. Sechs Monate vor dem Abschluss erhielt er eine Hauptrolle in der TV-Serie "Lippenstift an Deinem Kragen". 1993 folgte die erste Kinorolle, in "Being Human". Richtig bekannt wurde McGregor dann ein Jahr später, mit Danny Boyles schwarzhumorigem Krimidrama "Shallow Grave". 1994 trat er außerdem in einer Gastrolle der Serie "Kavanagh QC" auf. Dabei verliebte er sich in die französische Szenenbildnerin Eve Mavrakis. Die beiden heirateten im Sommer 1995 und haben zwei leibliche Kinder, Clara Mathilde (*1996) und Esther Rose (*2001) sowie eine Adoptivtochter, Jamiyan aus der Mongolei.

1996 wurde McGregor zum internationalen Star: Boyle holte ihn für die Verfilmung von Irvine Welshs Roman "Trainspotting", der sich um Junkies in Edinburgh dreht, wieder vor die Kamera. Für die Rolle nahm er 15kg ab.
Es folgten mehrere Independentprojekte wie "Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten" (1996), "Lebe lieber ungewöhnlich" (1997) und "Velvet Goldmine" (1998), bis er sich 1999 als junger Obi-Wan Kenobi in "Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung" (und den späteren Fortsetzungen) auch als Blockbuster-Star etablierte. 2001 folgte mit dem Musical "Moulin Rouge" ein weiterer Kassenhit, in dem McGregor außerdem sein Gesangstalent zeigen konnte und mit einer Golden Globe-Nominierung belohnt wurde. Zwei Jahre später feierte mit zwei sehr unterschiedlichen Rollen in ambitionierten Dramen Erfolge: Als versponnener Geschichtenerzähler in Tim Burtons "Big Fish" und als selbstsüchtiger Drifter in "Young Adam".

Im April 2004 verwirklichte McGregor einen Kindheitstraum: Zusammen mit seinem besten Freund, dem Schauspieler Charley Boorman, startete er eine abenteuerliche Motorradreise von London nach New York - quer durch Europa, Russland, Kasachstan, die Mongolei - dort traf er seine spätere Adoptivtochter - Alaska, Kanada und die USA. Die begleitende Fernsehserie "The Long Way Round" wurde ein Erfolg, so dass McGregor und Boorman 2007 eine Fortsetzung drehten: "The Long Way Down", ein Motorradtrip von Schottland nach Kapstadt. In diesem Jahr (2011) soll eine dritte Reise stattfinden.

2005 landete McGregor erstmals einen größeren Flop: Michael Bays SciFi-Thriller "Die Insel" fiel bei der Kritik durchweg durch und blieb auch an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurück. Dafür feierte er allerdings auf der Bühne Erfolge: Als Sky Masterson in "Guys and Dolls", im Londoner Piccadilly-Theater. Dafür erhielt er unter anderem den "What's On Stage"-Award und eine Nominierung für den Laurence Olivier-Award.
Im Kino ging's eher bescheiden weiter: Dem Actionabenteuer "Stormbreaker" (2006) sowie dem Historiendrama "Miss Potter" (2006) waren kein großer Erfolg beschieden. Woody Allens Sozialdrama "Cassandras Traum" (2007) wurde ebenfalls kein großer Hit - die Kritik lobte allerdings einstimmig McGregors Darstellung eines Mannes, der für Geld zum Mörder wird. Sein nächstes größeres Projekt, der Thriller "Deception" (2008), floppte allerdings noch grandioser als seinerzeit "Die Insel". Und auch Ron Howards Bestseller-Verfilmung "Illuminati" (2009) enttäuschte Kritiker und Fans. Erst mit Roman Polanskis "Der Ghostwriter" (2010) konnte McGregor wieder an alte Erfolge anknüpfen und wurde außerdem mit dem Europäischen Filmpreis für den besten Darsteller ausgezeichnet.


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